Sonntag, 3. Juli 2005

Tag 8: Teilereinigung

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Nachdem ich in den vergangenen Wochen so viele Tips zum Thema Reinigung bekommen habe werde ich mich heute tatsächlich mal dem Thema „Sauberkeit" widmen.

Vorerst mache ich aber mal mit dem Schraubenzieher eine Runde um den Wagen und schaue, was hier und da so zum Vorschein kommt.

Fast der gesamte Innenraum ist unter dieser komischen grauen Schicht mit einem Teer-artigen Material überzogen. Das „Rumgepule" mit dem Schraubenzieher fördert die schwarze schmierige Masse zu Tage.

Da bleibt wohl nur eins: Auf einen schönen heißen Sommertag warten, den Wagen ein paar Stunden in die Sonne stellen und dann den Wagen mit einem Spachtel von dem Teufelszeug befreien.

Ich will gar nicht dran denken, was darunter zum Vorschein kommt….




Was hinten am Kotflügel los ist hatte ich ja vor ein paar Tagen schon mal gezeigt. Nach Einsatz des Schraubenziehers ist schon mehr als ansatzweise zu erkennen, wie viel Rost hier noch auf mich wartet… Aua aua!!!




Jetzt aber zu dem anderen Dreckszeug. Ins Auge gefasst für heute habe ich insbesondere das Innenleben der Fahrer- und Beifahrertüre. Die diversen Streben und der Fensterhebemechanismus sind richtig ordentlich schmutzig und schmierig.




Doch ich habe vorgesorgt und ordentlich aufgerüstet:




Bei CARAMBA habe ich so ziemlich alles an Hilfsmitteln gefunden, die ich für die kommenden Reinigungsschritte benötigen werde.

Insbesondere für Rostlöser kannte ich eigentlich bisher nur WD40. Nachdem ich mich jetzt intensiver mit den unterschiedlichen Anbietern beschäftigt habe konnte ich in CARAMBA den fast-Vollsortimenter für das Thema Reinigung und Pflege ausmachen.

Den Anstoß dazu hat meine Waschpaste gegeben (dazu später) und nach und nach habe ich erfahren (unter anderem von meinem Großvater), dass CARAMBA schon seit Urzeiten DER deutsche Anbieter in diesem Bereich ist.

Ob für die Behandlung von Rost, Gummi, Chrom, Lack, Kunststoff oder Beton (Ölentferner für die spätere Reinigung des Garagenbodens) habe ich die jetzt komplette Palette zur Verfügung. Es kann also losgehen.

Vorher aber noch ein bisschen Vorbereitung. Neulich habe ich beim Wäsche waschen versehentlich einen Kuli mitgewaschen und mir dabei einen Haufen T-Shirts versaut. Das war zwar ärgerlich hat mir nun aber den Rohstoff für 1A Putztücher beschert. Ein bisschen schneiden und reißen und schon habe ich perfekte etwa gleich große Tücher.




Für die Reinigung der beiden Tür-Schließmechanismen wird ordentlich Kaltreiniger in einen Eimer geschüttet und die Teile werden darin „eingelegt". Lecker lecker.




Die Fenster-Halterungsstreben sprühe ich ebenfalls mit Kaltreiniger ein, lasse diesen kurz einwirken und dann wird ordentlich geschruppt.

Für Ecken und Kanten an die ich nicht so gut rankomme verwende ich die Nahtstücke der T-Schirts. Diese langen Streifen lassen sich schön durch die Kanten durchziehen und nehmen durch ihre Riffelung ordentlich was an Schmutz weg.




Beim Scheibenwischermoter nehme ich, danke Joe Sixpack (!), NICHT den Kaltreiniger, sondern das Rostlöse-Schmiermittel „RASANT" von Caramba.




Um möglichst gut an die verwinkelten Ecken ranzukommen schraube ich erstmal alles von dem Teil ab was geht und fange dann ordentlich an zu wienern. Wirklich alles habe ich nicht runtergekriegt, da ich an manche Winkel einfach nicht rangekommen bin.




Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen. Die Streben sind komplett von der schmierigen Schicht befreit und auch der Wischermotor ist um einiges sauberer als vorher.




Aus reiner Neugierde mache ich mich jetzt (o.k., ich hätte es auch ganz zum Schluß machen können) an das Toyota Emblem.

Wie empfohlen verwende ich hier eine Reinigungspaste (Metall Polish von NIGRIN - erinnert mich irgendwie immer an "nigiri" im Sushi-Restaurant).




Es ist zwar ein ordentliches Geschrubbe aber wie durch ein Wunder verschwinden die ganzen kleinen Rostpickel sowohl auf den Buchstaben, als auch auf dem lackierten Bereich. Ich bin begeistert!

Emblem vorher:



Emblem nachher:




Für den ganzen Kleinkram hab ich ganz schön lange gebraucht, sodass ich mich den anderen Teilen nur kurz widme, um dort aber festzustellen, dass die heute angewandte Methode hier nicht weiterhilft. Da muß ich brachialer rangehen. Dazu mehr am Tag 9 (7. Juli).

Zu Hause geht’s dann erstmal ans Händewaschen. Wie schon erwähnt habe ich dazu die Handwaschpaste von CARAMBA.




Ich hab in der Vergangenheit schon jede Menge Handwaschpasten und sonstiges Zeug benutzt. An das Zeug hier kommt aber keine ran.

Dadurch, dass hier kein Sand, sondern Holzspäne als Reinigungspartikel verwendet werden ist das Waschen damit nicht die übliche Kratzerei, bei der man meint sich Hautfetzen mit runter zu waschen, sondern absolut angenehm.

Darüber hinaus – nun, das sollte man von einer Handwaschpaste erwarten – geht wirklich der komplette Dreck auch runter und es bleiben nicht überall dunkle Schatten übrig (oft genug schon so erlebt).

Zu guter Letzt richt das Zeug so gut, dass man fast keine Lust hat nach dem Waschen die Hände mit was anderem einzuchremen.

Alles in allem eine Top-Empfehlung!

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7 Kommentare / Ratschläge

Anonymous ariba hat gesagt...

Hallo probiere vor der arbeit
www.rotert-os.de/produkte/gesundheit/reinigung.htm
Pr 88
habe als zweiradmech. gute resultsate damit gehabt.
darf man nur nicht mit wasser in berührung kommen
mfg Eddy

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Klasse! Habe da auch schon ein Zeug aus dem Baumarkt, aber der Tip von Dir sieht allein von der Optik schon ein ganzes Stück wirksamer aus.

Nur: Was heißt: "darf nicht mit wasser in berührung kommen" Wird es dann ätzend? Wie soll ich mir dann anschliessend die Hände waschen... ;-) vielleicht stehe ich ja auf dem Schlauch. Erbitte kurze Aufklärung.

Beste Grüße

Tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

"Ich hab in der Vergangenheit schon jede Menge Handwaschpasten und sonstiges Zeug benutzt. An das Zeug hier kommt aber keine ran."

Doch !
(außer man hat einen Werbevertrag mit Ca.....(grins)

Mit Fett ( in diesem Fall Magarine)
vom Feinschmeckerhändler Aldi/Lidl
bekommt man die Hände piekfein sauber
Etwas Magarine in den Händen verreiben & mit Papiertuch von der Küchenrolle abwischen.
Preiswerter & schonender als jede Paste
Joe Six...

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Ob das mit dem Papiertuch auf Dauer günstiger wird.... ? ;-)

Werde es aber mal ausprobieren und über das Ergebnis berichten!

Hab auf jeden Fall gemerkt, dass es hilft, wenn man die Finger vorm Arbeiten auch mit irgendeiner oder einer speziellen Handchreme einreibt.

Grüße

Tsu.

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Anonymous Ariba hat gesagt...

Hallo, Hände einschmieren, einziehen lassen, arbeiten, an allem ausser Wasser. Es ist sofort verschwunden hat sich aufgelösst (mit der Schmiere natürlich).
Nach der Arbeit brauchst du auch nur deine Hände erstmal so unter das Wasser halten. Wenn sie noch Dreckspuren aufweisen, kannst du ja mit Kar... weitermachen
gruß Eddy

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Anonymous JANi hat gesagt...

Zum Toyota - Emblem: wenn es so bleiben soll musst Du es versiegeln.
Da Öl oder ein andere Schmierstoff auf Chrom nicht besonders gut kommt, empfehle ich Klarlack aus der Dose.

Drübersprühen und der Rost kommt nicht mehr zurück.
Ansonsten kommt der Rost IMMER an genau den gleichen Stellen wieder und frisst sich auch noch langsam durch das Material.

Gibts günstig im Baumarkt...

Gruss JANi

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Moin,

stink normale Kernseife tut's auch sehr gut ;-).
Kostengünstig und Hautschonend.

Gruß
Chris

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