Montag, 25. August 2014

Tag 264: Bodenarbeiten

Hey Leute,

ich kämpfe hier gerade wie blöde mit der Infrastruktur. Leider hat sich die Plattform, auf der ich das Experiment veröffentliche, die letzten zwei Jahre ziemlich verändert und dazu kommt, dass ich von Windows auf Apple umgestieten bin und so meine ganzen Helferlein nicht mehr so funktionieren wie vorher. Habe mir da gestern die halbe Nacht mit um die Ohren geschlagen und muss jetzt ein paar Schritte zurück machen, um das hier von vorne richtig aufzusetzen.

Daher gibt es heute erstmal Bilder aus der Konserve. Hatte ich ja ohnehin schon mit gedroht aber ich hätte Euch auch gerne erzählt und gezeigt, was da für Baustellen in der neuen Halle auf uns warten und was meine Recherchen bzgl. Vorgehen beim Ausbau so ergeben haben.

Aber das läuft uns ja nicht weg.

Und Ihr lauft anscheinend auch nicht weg. Alle Mann wieder dabei, echt Klasse! Und die Qualität Eurer Kommentare ist der Hammer. So wird das was! Auch wenn es sauschwer ist, immer auf alle Eure Kommentare zu antworten und alle zu berücksichtigen. Irgendwann muss ich dann immer Entscheidungen treffen, welches Material denn nun verwendet wird, wie rum ich was anbringe etc. Und manchmal sind die Dinge ja schon passiert, wenn ich die Bilder hier einstelle. Aber auch das soll nicht vom Kommentieren abhalten, denn andere Mitleser brauchen dann ja nicht die Fehler machen, die ich an dieser Stelle gemacht habe.

Bezüglich Bezahlerei muss ich sagen, dass ich das selbst auch ganz schön oll finde, hier einen Obulus einzufordern. Da das hier aber ein Experiment ist, muss so etwas erlaubt sein.

Nachdem ich letzte Woche darüber sage und schreibe 50 Euro eingenommen (und gleich wieder für Werkzeug ausgegeben) habe. Denke ich mir, dass es sich überhaupt nicht lohnt, dadurch jetzt auch noch Leute zu verprellen oder hier irgendwelche Grundsatzdiskussionen zu entfachen.

Die, die tatsächlich 5 Euro gesponsert haben, denen zolle ich den größten Respekt, trotz der kritischen Stimmen hier dem Aufruf gefolgt zu sein. Da es sich damit um etwa 1% der letzte Woche aktiven Leserschaft handelt, habe dann aber doch schon fast ein schlechtes Gewissen, wieso die paar stellvertretend für die vielen etwas bezahlen sollten.

Mein Ansinnen war ja zu prüfen, ob ich meine Zeit und Kosten über Einnahmen aus dem Experiment etwas nivellieren kann, um ohne Hektik und ohne Existenzpanik am Projekt zu arbeiten und alle wie bislang daran teilhaben zu lassen.

Dass diese Rechnung nicht aufgeht (weil ja nur 1% und nicht vielleicht 10 oder 50%) willig sind, hier irgendeinem Dahergelaufenen die Kohle in seinen gierigen Rachen zu schmeissen) trage ich es mit Fassung und bin fast erleichtert darüber, weil damit eigentlich jeglicher Druck von mir weicht, mich wegen des Experimentes (so wie meine letzten beiden Sonntage) unter Druck zu setzen.

Also habe ich entschieden, die gezahlten Beträge wieder zurückzuüberweisen und hier dann doch einfach so zu verfahren, wie ich Lust und Laune habe.

Zu Arbeiten gibt es hier genug und wenn ich mir dazwischen auch mal ein paar Mußestunden gönnen kann und nicht wegen irgendwas noch zusätzlich unter Druck sthe, soll mir das nur Recht sein.

Im Rahmen des Großen Rückblicks springen wir zurück ins Jahr 2012. Als hier gerade das Haus soweit fertig war, dass man drin wohnen konnte - und nach einer Woche innen schon neu hätte streichen können - stand fest, dass im Garten schnell was passieren müsste.

Von der Hausbaufirma hatten wir noch ein paar satte Kubikmeter kesseldruckimprägniertes Bauholz für unsere Terrassen bekommen.

Erstmal galt es, den ganzen Stapel von der Abladestelle rund 50 Meter rüber zu unserem Grudnstück zu schaffen.




So grob hatte ich schon eine Vorstellung, wie ich die Terrassen bauen wollte - aber man lernt ja doch im Doing dann wieder einiges dazu.

So ist es enorm wichtig, dass der Untergrund so befestigt ist, dass das, was man da an Terrasse hinbaut auch da bleibt, wo man es hingebaut hat. Und da der Boden hier hauptsächlich aus Sand besteht, musste da etwas festeres und belastbareres her.

Der Nachbar hatte noch einen Haufen so genannten "Proctor", das sind zermahlene Betonstücke, also recyclete Abbruchreste, den ich mir Hänger für Hänger rübergeschafft habe.




Gut, dass ich hier motivierte, gut genährte und gut ausgebildete Helfer habe...




Dennoch hatte es den Anschein, dass die Schipperei (jetzt schon) nicht enden wollte.




An drei Stellen sollte es Terrassen geben. Zwei kleine und eine große.

Also galt es erstmal, eine ganze Menge Material zu bewegen...




...und anschließend mit diesem feinen Werkzeug hier platt zu stampfen.




Der Grund ist bereitet. Dann kann der Terarssenbau ja beginnen...





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