Montag, 20. März 2006

Tag 47: Gestell, die Zweite!

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Für hiesige Verhältnisse hat es diesen Winter hier ganz schön ordentlich geschneit und es ist erstaunlich, dass Mitte März immer noch Schnee liegt.

Jetzt setzt allerdings langsam Tauwetter ein und das bringt einen überaus nervigen Nebeneffekt mit sich:

TAUWASSER !




Ob vom Garagendach, von den Seitenwänden oder von der Garagenrückwand. Von Überall sickert das Wasser in meine Wirkungsstätte und bildet an einigen Stellen bis zu drei Zentimeter tiefe Schmutzwasserpfützen.

Als hätte ich nicht schon mein Fett mit Regen- und Kondenswasser abbekommen setzt das Tauwasser noch mal einen oben drauf. Super Urlaub!




Die vergangenen Monate haben mich gelehrt, dass es scheinbar keinen Sinn macht, dem Wasserproblem mit Stückwerk zu Leibe zu rücken und ich entscheide mich, diese neue Dimension des Wasserproblems einfach mal zu ignorieren. Im Sommer, wenn alles schön trocken ist werde ich die Plage dann mal einmal richtig und ein für alle Mal ausmerzen und dafür sorgen, dass der kommende Winter ein trockenerer Winter wird.

Heute gibt es außerdem wichtigeres zu tun. Es soll mit dem Gestell wieder ein Stück voran gehen.

Gestell, die Zweite:

Das Basisgestell ist letzte Woche ja weitest gehend fertig geworden. Für heute ist die tragende Konstruktion geplant.

Dabei beginne ich mit den Streben, auf die die Karosserie an den Rahmenschrauben verschraubt werden soll (die orangenen Streben in der Zeichnung). In Ergänzung zu meiner Zeichnung werde ich überall dort, wo die Rahmenschrauben sitzen einen Abstandhalter auf die Streben aufschweißen, damit ich dort wo die Streben unter der Karosserie verlaufen trotzdem noch einigermaßen an die zu bearbeitenden Flächen dran komme.




Wie von Euch vor einigen Wochen vorgeschlagen setze ich jetzt auf extra dünne Flex-Scheiben. Beim Kauf hat mir der Werkzeugladenmann einen Satz dünne Pappscheiben mitgegeben, die bei den extradünnen Trennscheiben zur Zusätzlichen Fixierung untergelegt werden.




Ungefähr so…




Und dann geht's los.

WOW! Das ist ja mal echt komplett was ganz Anderes. Mit den Dingern schneidet es sich durch die Streben wie durch Butter. Und dazu noch extrem präzise.

Gleich beim ersten Arbeitsstück erziele ich eine völlig neue Ergebnisqualität. Die Kanten sind schniekegerade und ich kann mir das aufwändige Plan- und Geradeschleifen sparen.

Super!!! Danke für diesen wertvollen Tipp.




Im Akkord werden neben den Hauptstreben auch gleich die Abstandshalter zurechtgeschnitten.




Bevor es dann ans Schweißen geht, geht's erstmal ein bisschen ans Rechnen.




Die beiden Querstreben, die ganz vorne und auf der Höhe der Sitzlehnen unter der Karosserie verschraubt werden sind um einige Zentimeter höhenversetzt. Beide Streben sollen mit einer Längsstrebe (Nr. 11) miteinander verbunden werden.

Mir stehen zwei Varianten zur Verfügung.

Variante 1: Den Höhenunterschied ermitteln und dann den Winkel ausrechnen, den die Längsstrebe (11) vorne und hinten (rechts und links im Bild) haben muss, dass, wenn ich sie mit den beiden Querstreben verschweiße, diese den gewünschten Höhenunterschied haben. Diese Variante würde dann implizieren, dass auch die Strebe (10), die nach Oben zur Trägerstrebe (6) läuft, unten auch wieder nach einem genau berechneten Winkel zugeschnitten werden müsste, damit sie gerade nach oben steht.




Variante 2: Den Höhenunterschied messen und dann von der Längsstrebe (11) auf beiden Seiten Aussparungen herausschneiden, die so bemessen sind, dass der übrig gebliebene Abstand dem gewünschten Abstand entspricht. Damit würde ich mir das Winkelrechnen und aufwändige Zuschneiden der Variante sparen.



Ich entscheide ich für Variante 1 und schneide nach einiger Rechenfummelei die entsprechenden Aussparungen in die Strebe.






Anschließend werden die Abstandhalter angebracht…






…und die Löcher für die Rahmenschrauben gebohrt.




Auch hier wieder ein Dankeschön an die Landcruiser Experiment "Tippgemeinschaft." Habe die vormals so verfluchte Tischbohrmaschine heute mal aufgeklappt und so lange an den Übersetzungsgummis rumgespielt, bis die Drehzahl so reduziert war, dass der Bohrer nicht mehr ganz so doll geflattert hat. Damit ging's dann einigermaßen, wenn auch noch nicht wirklich optimal.




Dann noch ein kurzer Test, ob die Löcher überhaupt groß genug für die Rahmenschrauben sind…





Jau, passt.


Dann mal weiter:

Den ersten Querträger hatte ich ohne Probleme angepunktet und mit der Längsstrebe verschweißt. Anschließend wollte ich die zweite Strebe mit meinem Rechtwinkelhilfsittel™ fixieren, um auch diese entsprechen anzuschweißen. Etwa so:




Dafür habe ich die bereits verschweißte Konstruktion auf den Arbeitstisch gelegt und die Querstrebe erstmal an die Stelle aufgelegt, wo sie verschweißt werden sollte. Eine ganz schön wackelige Angelegenheit. Ich hätte wissen müssen, dass das nicht gut gehen kann.

Beim Versuch, das Ganze mit einer Hand fest zu halten und gleichzeitig von der anderen Seite des Tisches das Maßband zu greifen ist es dann passiert.

Die Konstruktion fing an zu Kippeln, kam aus der Balance, die zweite Querstrebe fing an zu rutschen und die ganze Konstruktion neigte sich langsam, um dann mit einem riesen Krach vom Tisch auf den Boden zu kippen.

Und ich stand auf einmal im Dunkeln.

Licht weg.

Strom weg.

Stille…




Zunächst habe ich überhaupt keinen Plan, was da denn jetzt passiert war. Zum Glück ist's draußen noch hell und ich öffne zuallererst mal das Garagentor, um mir ein Bild von der Lage zu verschaffen.

Das Gestell ist runtergeknallt. Okay. Aber warum ist der Strom weg? Ist das Ding beim Runterfallen gegen die Neonröhre gekommen? Dort kann ich nix erkennen.




Beim Überprüfen der Kabel am Garagenboden entdecke ich, dass im Massekabel des Schweißgerätes ein kleiner Riss ist. Eines der Vierkantrohre ist scheinbar mit einer der Schnittkanten mit der entsprechenden Wucht auf das Kabel gefallen, hat dort eine Kerbe reingeschlagen und damit den Kurzen verursacht.

Wie ärgerlich. Das wirft mich ordentlich aus dem Konzept, denn ich will ja hier jetzt doch irgendwann mal vorankommen und hab keine Ahnung, wann ich es schaffe, mir ein neues Massekabel zu besorgen. Schöne Bescherung.




Das blöde an der ganzen Sache ist, dass es nicht nur die Sicherung in meinem Sicherungskasten rausgehaun hat, sondern gleich die Sicherung beim Vermieter hintendran.

Das bedeutet im Klartext: Zwangsfeierabend. Weil: Kein Strom = kein Flexen, kein Schleifen, kein Bohren, kein Schweißen, etc. Aber das hatten wir ja schon mal.

Also wird aufgeräumt.

Die Schweißanlage wird geparkt und zugedeckt.




Und die Flexe werden zusammengepackt.




Dabei mache ich eine Entdeckung.

Nicht der mini Riss am Massekabel, sondern das fast komplett durchtrennte Kabel meiner einen Flex ist Verursacher des Totalblackouts.

Hier hat die Stahlstrebe scheinbar mit voller Wucht zugeschlagen. Obwohl das natürlich auch ziemlich nervig ist, ist es doch weniger schlimm als das Massekabel und lässt sich, denke ich ohne Probleme provisorisch Flicken, damit es zumindest beim nächsten Mal dann wieder "volle Ölle" weiter gehen kann. Nur für heute ist aufgrund des fehlenden Stroms erstmal Schluß.




Um den angebrochenen Arbeitstag aber dennoch ein bisschen zu nutzen wende ich mich nun doch noch dem Tauwasser zu….




…und schöpfe mit Hilfe der Kehrschaufel sechs Eimer Dreckswasser aus der Garage…




Hätte gerne noch ein bisschen mehr geschafft bekommen aber heute sollte es wohl halt nicht sein.

Und ER steht nur da und grinst blöde…



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20 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hoi "Wassermann",

mit dem durchtrennten Kabel ist keine große Aktion:

- Maschine aufschrauben
- altes Kabel raus
- NEUES flexibles Kabel der selben Stärke, am besten gleich etwas länger, anbringen
- Maschine zu; fertig.

Improvisiere um Gottes Willen nix! Bei Deinem Pool, den Du da hast, könnte das bitterböse ausgehen....!

Ist aber eine prima Gelegenheit, Dich mal auf das Thema "Schrumpfschlauch" zu bringen. Echt geniale Erfindung!

Weiterhin viel Erfolg und

sonnige Grüße aus dem Süden Europas,

Stefan ;-))

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Stefan hat schon recht,
bitte prosche nicht an den Elektrogeräten, repariere es fachmännisch.
Es wäre zu schade, wenn dieses äußerst interessante Experiment durch Stromunfälle komplett zum Erliegen kommt.

Gruss vom Bü

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

hi meister kabelabtrenner,
nun ja kein beinbruch mit dem kabel zieh einfach ein neus rein und vertig, aber wie schon gesagt am besten länger kabel kann nie zulange sein.

gell das mit den dünnen felx scheiben ist ne geile sache, wer mit dicken rumflex hat kein plan von metall:-) aber denk dran nie druck ausüben oder gar die dinger als schruppscheibe verwenden.

zu deinem wasserproblem: aus eigener erfahrung, halt dich damit nicht auf, schau mal bei einem dachdecker vorbei und frag ganz lieb nach einem eimer flüssig teer oder flüssig betumien, alte kleider anziehen und das dachdamit einpinzeln und das 2-3 mal und du hast ruh. kannst auch epoxidhartz nehmen ist nur teurer.
um die frage nach dem kondenzwasser einfüralle mal zu elemenieren: ES GIBT BEI DEN GARAGEN KEIN KONDENZWASSER UND WENN IST ES SOOOOOO WENIG. aus ende

bye chris

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

naja,
bin ja nicht begeistert von dieser ganzen Konstruktion, die du da baust.
Hoffentlich geht da später nicht noch mehr schief.
Für die Schweißarbeiten an der Karosse brauchst du sie nicht.
Es gibt Leute, die ihre Karosse schweißen, ohne sie erstmal vom Rahmen zu trennen. Hat den Vorteil. das sich diese nicht verziehen kann.
Soviel vom mir ;)
So lo..
Joe Six..
P.S. Es gibt eine neues Sonderheft von Oldtimer-Markt
Titel: Blech-Praxis (Karosserierestauration Schritt für Schritt)

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Moin Joe,

super Info mit dem Sonderheft. Jetzt geht meine Suche nach ner Tanke, die das auch im Sortiment hat wieder los. Weiss gar nicht mehr an welcher Autobahnraststätte ich das letzte damals gefunden hatte. Das neue Heft scheint ähnliche Inhalte zu haben wie das alte, das ich hier noch als Leihgabe von Dir habe. Konntest Du parallelen erkennen?

Das mit dem Karosseriegestell mache ich im wesentlichen aus zwei Gründen:

a) Damit ich die Karosserie bequem in meine Lagergarage schaffen kann.

und b) damit ich am echten Objekt das Schweißen ein wenig üben und ein Gefühl für diverse Geräte meines Werkzeugpools bekomme. Und das klappt (von kleineren unfällen angesehen) ja auch ganz gut.

Ob das Gestell tatsächlich eine Arbeitsbühne für meine Karosseriearbeiten wird wage ich allerdings vorsichtig zu bezweifeln und gebe Dir also nicht ganz unrecht.. Mal schaun wie es auskommt...


Chris: in meiner Lagergarage habe ich bereits mehrere Rollen Teerpappe liegen, um demnächst das Dach mal ordentlich auszuteeren. Hab sie von nem Kumpel geschenkt bekommen. Die tun's doch zur Not auch, anstelle von flüssigem Teer oder Bitumen, oder?


Bü und Stefan: Jau, werde mit dem Thema Kabel vorsichtig sein und denke, dass sich der Schaden relativ schnell beheben lässt.

Grüße an den Rest der Bande!

Tsu.

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Anonymous Tobi hat gesagt...

Hi Tsu!

Ich würde dir den Austausch der Leitung gegen eine des Typs H07RN-F 2G1,5 vorschlagen.
An den meisten Kleingeräten ist nur billiges H05VV-F dran und das ist wie du gemerkt hast nicht so robust.
H07RN-F verträgt da einiges mehr, aber aufpassen sollte man natürlich trotzdem.
Ich würde ne Länge von 5m vorschlagen, reicht in den meisten Werkstätten aus. Auch wenn es laut VDE eigentlich damit zu lang ist......
Schau mal, ob du ne 5er Länge H07RN-F 2G1,5 fertig konfektioniert mit Konturenstecker auftreiben kannst, das brauchst du dann nur noch maschinenseitig anschliessen. Aber auf keinen Fall einfach das Aderende verdrillen und in die Klemme stecken, da gehören Aderendhülsen drauf. Das sind kleine Kupferröhrchen, die auf das abisolierte Aderende geschoben und mit einer speziellen Zange vercrimpt werden.
Die gibts passend zu allen Leitungsquerschnitten beim Elektriker, da bekommst du auch die Zange dafür.
Wenn du die Aderenden nur verdrillst und dann in die Klemme steckst, reduzierst du den Leiterquerschnitt. Dadurch erhöht sich der Übergangswiderstand und es entsteht Wärme. Das kann ordentliche Brände auslösen.
Die beschädigte Ummantelung am Massekabel kannst du dagegen mit Schrumpfschlauch oder Isotape reparieren, aber nur, wenn wirklich nur die Ummantelung was abbekommen hat und die Kupferleiter heil geblieben sind.

Gruß Tobi

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

"Das neue Heft scheint ähnliche Inhalte zu haben wie das alte, das ich hier noch als Leihgabe von Dir habe. Konntest Du parallelen erkennen?"

Keine Ahnung (schmunzel)
Heft befindet sich bisher nicht in meinem Besitz.
Wo du es 100% bekommst:
An allen Tankstellen auf dem Hohenzollerndamm/Clayallee.
So lo...
Joe Six..

Zu den Schweißarbeiten an der Karosse:
Was spricht dagegen Partien aus dem Auto zu trennen und neue einzuschweißen ? Z.B.Erst links dann rechts, dann im Bodenbereich usw. Brauchst das Auto doch nicht fortlaufend zu drehen.
Überlege dir das mal.
So lo..
Joe Six...

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

noch vergessen:
Anschließend, wenn die Schweißarbeiten erledtigt sind, wird die Karosse abgenommen & du kannst sie mit einem Hänger in deine andere Garage befördern.
Joe Six....

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

@ Chris

Kondenzwasser tritt nur bei unbeheizten Garagen nicht auf. Somit ist die Diskussion noch nicht vom Tisch...

Gruß Micha

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

hallo,
das ding mit der teerpaape ist halt so ne sache du brauchst trozdem das flüssig betumien als haftvermittler.
und dann ist die vorgehensweise wie folgt:
1. betumien auftragen min.1 tag warten sonst fackelt dir die bude ab.
2. teerpappe aus rollen zuschneiden einrollen und dich von der mitte des daches mit einem propangas brenner nachausen arbeiten und ganz wichtig gute schweißnähte machen.

wäre mir persönlich zuaufwendig, und du brauchst ja noch einen butangasbrenner, die im baumarkt haben ja auch welche nur wichtig meist ist der schlauch zukurz mindestens 5 meter.

noch mal zum kondentzwasser: wir arbeiten im betrieb mit schiffscontainer die bauen wir als lager oder werkstatt um für uns selbst.
und die dinger sind dann auf unseren lkw´s daruf.
und bis zum heutigen tag hab ich es noch nie erlebt das mir kondentzwasser engegen gekommen ist.auch bei der sau kälte der letzten wochen nicht passiert obwohl wir gasheizung haben.
grund dafür: wenn man am arbeiten ist ( flexen, schweißen,.....) hat man immer die türe fenster usw auf sonst erstickt man:-( was ja blöd wäre, das reicht für die zirkulation aus. und ich laub auch nicht das die garage von unserem held hermetisch luftdicht macht????? oder doch.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

mal noch ein nettes video was du dann nach beendigung deines projektes machen kannst:
http://recolo.org/images/RussianMuddingVid.wmv

bye chris

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

wow, hier gibt's ja wieder einiges zu lesen,

tobi: werde mal schaun, wo ich das H07RN-F 2G1,5 her bekomme. werde es zu allererst mal beim werkzeughändler versuchen, da der gleich ne werkstatt mit angegliedert hat. dann muss ich hier in berlin nicht groß rumsuchen und rumfahren, bis ich was hab. ist nämlich immer etwas probematisch, da ich unter der woche immer erst spät nach hause komme und am wochenende samstags erstmal alles das an einkäufen und besorgungen erledigen muss, die nichts mit dem experiment zu tun haben aber gemacht werden müssen. allerdings hat der werkzeughandel immer nur unter der woche und da immer nur bis 18 Uhr auf. mal schaun, ob ich das die tage noch vor der arbeit schaffe. danke aber schon mal für den ausführlichen tip.

anomynous: das mit den schiffcontainern hört sich verdammt cool an. mobile werkstatt sozusagen. das könnt ich auch mal überlegen... ;-) fehlt nur noch der lkw... das kondenswasser war bei mir dadurch so problematisch, da ich ein wellblechdach habe, was zudem noch nach hinten hin abschüssig verläuft. so hat sich das wasser erst an der nach unten liegenden rundung gesammelt und ist dann nach hinten him tropfenweise runtergelaufen und abgetropft. aber der frühling scheints sich ja so langsam anzukündigen, dann ist das problem erstmal wieder behoben. und bzgl.luftdicht machen: das geht bei mir gar nicht es pfeift von überall durch. aber wie gesagt, der lenz ist fast da.... ;-)

Bzgl. Teerpappe werde ich es wohl so machen wie du es beschrieben hast. mache mir da leiber einmal die arbeit richtig, als dass ich mir die nerverei nächsten winter (wenn's hier überhaupt so lange weitergeht) dann nicht mehr antun muß.

chris: cooles video! ganz schön ordentliche schweinerei. das wäre genau das richtige für einen frisch restaurierten wagen...

Liebe Grüße

Tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Um übrigens nochmal auf die Bohrmaschine zurückzukommen:
Ich stelle mir die Drehzahl auch immer auf Gefühl ein, weil ich das Gefühl dafür habe.
Aber, ich denke du solltest dir die passende Drehzal errechnen, oder zumindest auf einer Tabelle ablesen.
Solche Tabellen sind meist irgendwo an der Maschine dran.

sicherer Gruss vom Bü

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

moin bü,

ja, im deckel ist eine tabelle. hab mir die drehzahl mit meinem ungesunden halbwissen bzgl. "Übersetzungen" zusammengereimt (am beispiel fahrrad). aus der tabelle bin ich nicht ganz so doll schlau geworden. werde da aber nochmal dran rumexperimentieren.

gibt es eigentlich halterungen, in die man eine bohrmaschine einspannen und z.Bsp. an einer Strebe fixieren kann, um dort löcher zu bohren, wo man mit der tischbohrmaschine nicht dran kommt (weil man vergessen hat löcher zu bohren, als die streben noch nicht verschweißt waren... ;-) )

grüße

tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

BOAH-Ständer glaub ich, heisst das Ding ;-)) Schraubstock drunter fertich.

Und / oder besorgst Dich nen Winkelbohrvorsatz für die Bohrmascine, erleichtert so manche Arbeiten ungemein, weil da kannste umme Ecke bohren oda schrauben.

Sonniche Greetzt,

Stefan

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo Peer,

bin auch seit drei Tagen damit beschäftig Wasser aus der Werkstatt zu pumpen. Komme jedoch nicht mit "Eimerchen" zurecht, da die Mengen zu groß sind. Rund 300 Liter Schmelzwasser müssen am Tag entsorgt werden - zum Glück gibt's Pumpen und der Frühling rückt der weißen Pracht ordentlich auf den Pelz. Bis Du am 14. (?) kommst, dürften wir jedoch trockenen Fußes ein paar Bierchen zwitschern können. Bis dahin, Gruß aus Bayern und weiter so - Jörg

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

komme am 17. ....

zur not bringe ich mein kehrblech mit... ;-)

gute nacht

tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,
um die Drehzahl für einen Bohrer auszurechnen gibt es eine einfache Formel, die gilt aber nur für Stahl. Du teilst 6000 durch den Bohrerdurchmesser, das gibt dann eine Schnittgeschwindigkeit von ca. 18m/min.
Die Schnittgeschwindigkeit für Stahl variert von 15m/min (St 70) bis 38m/min (St 40).
Wenn Du willst, kann ich Dir eine Tabelle mit Schnittgeschwindigkeiten von anderen Metallen und der Formel zum ausrechnen der Drehzahlen(einfache Kopfrechnung), zukommen lassen. Die habe ich noch von meiner Lehrzeit als Schlosser.

Mit freundlichen Grüssen

Christian.

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Hi Christian, danke für den Input. Mit dem Bohren habe ich kurioswerweise echt so meine Problemchen. Werde mal schauen, wie ich Deinen Tip in meiner Tischbohrmaschine umsetzen kann. Vielleicht helfen mir die Infos ja auch, die tabelle im deckel meiner maschine zu lesen und zu verstehen.

denke aber insgesamt doch, dass ich mit der maschine einen fehlkauf getätigt habe... muss hier beizeiten wohl mal auf "profi-equipment" umsatteln...

melde mich, wenn's geklappt hatmit der formel.

grüße und einen schönen sonntag!

tsu.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonym hat gesagt...

Moin,
auch hier noch eine kleine Anmerkung:
"H07RN-F 2G1,5" wirst du nicht finden, das "G" gibt in der Bezeichnung nämlich an, dass eine grün-gelbe Ader im Kabel ist. Was also in so einem Fall gebraucht wird, ist "H07RN-F (oder RR-F) 2X1,5"
Und ja, ich weiß, das Problem ist seit Jahren gelöst, ich wollte es nur der Vollständigkeit halber hinzufügen :-)

Philip (der gestern schon du einem noch älteren Beitrag über Hupen kommentiert hat und dabei vergessen, zu unterschreiben)

<$BlogCommentDateTime $>

 

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