Montag, 26. Juni 2006

Tag 60: Die Sandstrahlkabine (1)

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Gut eine Woche ist seit der Hiobsbotschaft, das hier demnächst der Garagenhof abgerissen werden soll, vergangen. Ich habe die Zeit genutzt und mich an diversen Stellen über den aktuellen Sachstand informiert. Dazu gehören: die Garagennachbarn, der Geländewächter und mein Vermieter.


Die Garagennachbarn:

Hier ist der Stand der, dass tatsächlich der untere Teil des Geländes bis zu einem ganz bestimmten Punkt abgerissen werden soll. Und zwar scheinbar genau bis zu der im Bild mit einer roten vertikalen Linie gekennzeichneten Mauer.

Das würde bedeuten, dass von dem Abriss möglicherweise meine Garagen gerade so verschont bleiben würden.

Mein Nachbar Ede hat sich sogar Baupläne vom Tiefbauamt besorgt, worauf sich dieser Verlauf erkennen lässt. Allerdings steht in der beiliegenden Informationsbroschüre, dass der "Bestand weitestgehend von den Erschließungsmaßnahmen verschont werden" soll. Was auch immer das heißt…




Der Geländewächter

Wer mich schon mal hier besucht hat kennt den Schlagbaum und den Security-Mann, den man passieren muss, wenn man in das Gewerbegebiet einfahren möchte.

Aufgrund diverser Einbrüche wurde diese Stelle (als Art undankbare Arbeitsbeschaffungsmassnahme) eingerichtet und so werden abends um 8 sämtliche Auffahrten in das Gelände verschlossen und man kann nur noch an der Schranke vorbei auffahren. Dort wacht Christoph, unterstützt durch diverse mobile Wachdienste, über das Gelände.

Da es hier diverse Speditionen, Proberäume und auch Zeitungsdruckunternehmen gibt kommt der arme Kerl dabei gerade nachts überhaupt nicht zur Ruhe und freut sich jedes Mal, wenn ich nach dem Schrauben noch auf einen Plausch bei ihm vorbei schaue.

Natürlich laufen bei ihm auch sämtliche Informationen zusammen, sodass er heute meine zweite Anlaufstelle in Sachen "Garagenabriss" ist.

Christoph erzählt, dass es tatsächlich einen "runden Tisch" für alle größeren Mieter gegeben hätte, bei dem die Bezirksbürgermeisterin die "Erschließungspläne" vorgestellt und zur Diskussion gestellt hat.

Den Plänen nach wollen die wohl ordentlich in die Vollen gehen und ne ganze Menge Straßen kreuz und quer über das Gelände führen. Gleich nebendran ist gerade Berlins zweitgrößter Bahnhof, das Südkreuz, fertig gestellt worden, und im Zuge dessen will man drum rum jetzt das Gebiet für Gewerbetreibende vermeintlich interessanter gestalten. Dass man dazu erstmal die Hälfte der aktuell hier angesiedelten Gewerbetreibenden heimatlos macht ist scheinbar egal. Hauptsache was machen!

Wie dem auch sei. Es wurde viel diskutiert und irgendwas steht an aber: Nichts Genaues weiß man nicht…


Mein Vermieter:

Zu guter letzt habe ich noch meinen Vermieter, den "Gabelstaplermann", angerufen und mich nach dem Stand der Dinge erkundigt.

Der hat erstmal nur abgewinkt und meinte: "Mensch, kiek ma. Die Pläne liegen schon seit 16 Jahren in der Schublade." Auf meinen Kommentar: "Ja und jetzt mit neuer Regierung und so… ", sagte er nur: "Geld ham die ooch nich"

Mmh. Wo er Recht hat hat er Recht. Aber wirklich helfen tut mir das auch nicht. Und seine Aussage: "Ausserdem haben wir ja 3 Monate Kündigungsfrist" ist auch nur ein schwacher Trost.

Na ja. Erstmal hilft alles nichts, außer optimistisch bleiben. Und wenn wir tatsächlich umziehen müssen kann es ja sein, dass sich eine richtig geile Location findet….

Also abwarten und zurück zum Thema.


Sidequest

Mit dem Anhänger zwecks Verfrachtung des Fahrgestells zum Waschplatz hat es leider diese Woche nicht geklappt. Einen Anhänger-Vermieter habe ich zwar bereits lokalisiert, aber mein Nachbar Peter, der mit der Anhängerkupplung, ist im Urlaub.

Was also machen?


Kompressorkunde

Seit Monaten trage ich mich (wie diverse Male schon angesprochen und diskutiert) mit dem Gedanken, mir einen Kompressor zuzulegen. Denke im Hinblick auf irgendwann mal anstehende Lackierarbeiten ist so ein Gerät unabdingbar. Aber auch auf dem Weg dahin kann man mit so einem Ding so einiges anrichten: Staub wegpusten, Druckluftwerkzeuge betreiben, Teile Sandstrahlen, Hohlräume entrosten und konservieren, Schlauchboote aufblasen und so weiter.

Die Breite des mit einem Kompressor möglichen Anwendungsspektrums bestimmt sich im Wesentlichen aus den Leistungsmerkmalen des verwendeten Kompressors. Insbesondere für das Thema Sandstrahlen sind Parameter wie Druck und vor allem das Liefervolumen extrem wichtig. Diese Parameter sind wiederum abhängig von der Leistung des Kompressors und der Größe des Kessels unten dran.

Immer wieder habe ich mich im Verlauf des letzten Jahres mit dem Thema auseinandergesetzt und mir die Geräte verschiedenster Hersteller angeschaut. Immer mit dem Fokus, dass ich zumindest alles was so an Kleinteilen herumliegt, gerne selber sandstrahlen würde.

Dabei stellte sich das Problem, dass alle Kompressoren, die man für das Sandstrahlen einigermaßen vernünftig verwenden kann, Drehstrom brauchen. Oder man kauft sich bei Ebay, wie, glaube ich Gerhard schon mal geschrieben hat, einen Dieselbetriebenen Baukompressor, den man vor der Garage parkt und dann "gib ihm". Das kommt aber leider aus Platzgründen nicht in Frage und so muss ich mich weiter an konventionellen Kompressoren orientieren.

Bei der Firma KAESER Kompressoren (Familienunternehmen, ähnlich FRONIUS), weltweit vertreten, mit Sitz in Coburg bin ich schließlich fündig geworden. Die haben in ihrer "Classic"-Serie einen Kompressor, der mit Wechselstrom läuft, das an Leistung bringt, mit dem man exzellent Lackieren, Druckluftwerkzeuge betreiben, Staub wegpusten und Hohlräume konservieren kann und der gerade so viel leistet, dass das Sandstrahlen damit anfängt Spaß zu machen und vor allem zufrieden stellend zu funktionieren.

Es handelt sich um den "Classic 460/90 W" mit folgenden Leistungsmerkmalen:

Druck: 10 bar
Druckbehälter: 90 Liter
Ansaugvolumen: 460 l/min
Füllvolumen: 320 l/min



Wie ich in diversen Gesprächen erfahren habe kann man damit durchaus jeweils gute zwanzig Minuten am Stück Sandstrahlen, müsste dann eine kurze Pause machen, damit sich alles etwas abkühlen kann und kann dann fröhlich weiterstrahlen. Das dürfte für meine Zwecke allemal reichen.

Fürs Lackieren und die ganzen anderen Themen bewegt man sich mit dem Ding annähernd in der Profi-Liga, wobei man fürs Lackieren je nach Anspruch überlegen sollte, noch einen Öl- und Wasserabscheider, bzw. einen Luftkühler anzuschaffen und zwischenzuschalten. Zusätzlich gibt es noch eine Menge Druckluftwerkzeuge wie Schlagschrauber und Exzenterschleifer, die sicherlich günstiger sind als Elektrowerkzeuge. So kann sich so eine Investition schnell wieder lohnen.

So im Großen und Ganzen ist meine Entscheidung für diesen Kompressor gefallen und ich muss jetzt nur noch schauen, wie ich das Budget dafür frei bekomme.


Nächstes Problem:

Wenn ich mir einen Kompressor zulege, mit dem ich Sandstrahlen kann, dann ist es unabdingbar, dass ich mir eine Sandstrahlkabine zulege.

Hier habe ich mich auch intensiv umgetan.

Die Kosten für eine kleine Sandstrahlkabine mit einem Innenraum von ca. 50*40*60 cm, die man sich auf den Tisch stellt, kostet gebraucht bei Ebay so um die 250 Euro. Für eine etwas größere (ca. 80cm Breite) ist man dann schon mit guten 400 Euro dabei. Für eine richtig vernünftige, in der man dann so was wie eine Felge strahlen Kann legt man zwischen 800 und 1400 Euro auf den Tisch.

Da rechnet sich die Anschaffung eines Kompressors definitiv nicht. Für diese Preise kann man seine Kleinteile den Rest seines Lebens zum Sandstrahler rausgeben.

Da ich mich nun mal (teils aus Neugier, teils aus Wahnsinn) entschieden habe, einige Teile selber zu strahlen, muss ich improvisieren, denn irgendeine Art von Sandstrahlkabine brauche ich definitiv.


Sandstrahlkabine Marke Eigenbau

Umso mehr habe ich mich gefreut, als mich während dieser Überlegungen ein Kommentar von, ich glaube, es war Steffen, erreicht hat, der einen Link zur Webseite eines gewissen Markus Maurer in der Schweiz enthielt. Markus Maurer beschreibt auf seiner Webseite unter Anderem die Restauration eines Ford A Oldtimers.

Neben wirklich detaillierten und interessanten Beschreibungen mit vielen nützlichen Tipps und Tricks findet sich auf der Seite eine detaillierte Anleitung für den Bau einer Sandstrahlkabine, die Markus entworfen und selbst für sich gebaut hat.

Die muss ich haben!!!!:





Es hilft alles nichts. Ich weiß, ich halse mir damit noch mal ein komplett neues Projekt auf, werde niemals fertig mit meiner Restauration und stelle mir die Garage voll mit Plörres, und irgendwann wächst mir alles über den Kopf.

Egal. Das Teil wird gebaut.


Baubeginn

Im Baumarkt besorge ich mir alles, was ich an Dachlatten, Holzfaserplatten, Schrauben, Nägeln, Plexiglas, Rollen, Leim, etc. benötige.







Auf dem Rückweg vom Baumarkt komme ich wie immer beim Werkzeugfachmarkt vorbei.

Leider führt kein Weg daran vorbei, das Budget ein gutes Stück zu überziehen, denn eine Stichsäge für die anstehenden Arbeiten ist unabdingbar.

Und das es eine Makita werden würde, dürfte wohl klar sein. Mit Pendelhub und allem drum und dran:



Außerdem gehört eine vernünftige Stichsäge schließlich zur Grundausstattung jedes ordentlich geführten Haushaltes.

Diese Erkenntnis und der Ausblick auf in Zukunft anstehende Arbeiten, wie Wickelkommodenauflagen, Kinderbetten, Schaukeln, etc. bauen, relativiert die Investition und hilft mir bei der Argumentation am Abendbrottisch… ;-)




Nachdem alles ausgeladen ist, beginne ich mit den Arbeiten. Die Sandstrahlkabine ist laut Anleitung auf eine Breite von zwei Metern ausgelegt. Das würde den Rahmen meiner beengten Verhältnisse definitiv sprengen und so entschließe ich mich, das Konzept leicht anzupassen und nehme Vorlieb mit einer Breite von 1,40 Metern. Das dürfte für die meisten Teile reichen. Alles andere geht dann halt zum Sandstrahler.


Ran an die Arbeit

Ich beginne mit der Bodenplatte.




Die Holzfaserplatten hatte ich mir im Baumarkt bereits auf die gewünschten Maße zuschneiden lassen.




Die Latten (insgesamt 20 Stück!) müssen zugeschnitten werden.




Die Schnitte mit der Stichsäge sind erstklassig sauber.




Um nicht alle der benötigten gleich langen Querstreben separat zu schneiden fixiere ich sechs grob geschnittene Latten nebeneinander, ziehe eine Markierung auf die gewünschte Länge und säge alles in einem Rutsch ab.




Eigentlich wollte ich jetzt gemütlich draußen in der Sonne weiterarbeiten,









aber es zieht dermaßen zu…




und fängt so tierisch an zu wehen,




dass ich die Garagentore schließen




und mich ins dunkle Garageninnere zurückziehen muss.


Bodenplattenmontage

In der Anleitung steht, dass erstmal die Streben miteinander verleimt werden sollen, bevor das damit entstehende Gestell an die Faserplatten aufgeleimt wird.

Um alles im richtigen Maß und Winkel zu haben fixiere ich die Streben auf der Faserplatte (ohne sie mit der Platte zu verleimen) und füge dann unter dem Druck von Schraubzwingen die Streben aneinander).




Dabei stelle ich fest, dass der Druck, der über die Befestigung mit der Schraubzwinge an der Faserplatte auf die Streben ausgeübt wird, nicht stark genug ist, um die Streben vernünftig aneinander zu verleimen.




Beim Versuch das ganze ein bisschen Optimieren löst sich die gesamte Konstruktion in Wohlgefallen auf.

Das sind so die Momente an denen mir für einen kurzen Moment komplett die Lust vergeht. Das Einzige womit ich mich tröste ist das Bewusstsein, dass a) mir noch weitaus schlimmere (und teurere) Fehler unterlaufen werden und dass b) diese Rückschläge zum Lernen dazu gehören. Also den Ärger runterschlucken, irgendwas in irgendeine Ecke pfeffern und weiter machen.




Ich wage einen zweiten Versuch und nehme nun kleine Reststücke zum Fixieren der Streben aneinander an den jeweils zu verleimenden Enden.

Hätte ich richtig lange Zwingen könnte ich die Streben ganz einfach zusammenleimen. Hab ich aber nicht. So warte ich jetzt ersmal ab, ob dieses System funktioniert und beende meine Arbeiten für heute.




Wie immer wird noch schnell aufgeräumt und ich mach Feierabend.



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12 Kommentare / Ratschläge

Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

Ha hier mal ein Tipp aus der Ecke der Wickelkommodenbereits-selbergemachthabenden (Mittlerweile habe ich zwei Kunden für die Wickelkommode).
Spanngurte sind hervorragend geeignet um beim Leimen von Rahmen den nötigen Druck aufzubringen und sind auch länger als die längste schraubzwinge. ausserdem kann man die, wenn man sie nicht zum leimen braucht auch benutztne um gepäckk im Fahrzeug oder auf Anhänger zu sichern.
Noch ein Tipp, der aber wiedereinmal philosophische Diskussionen auslösen könnte:
Wenn du zusäztzliuch zu einer Leimung noch eine Schraube einsetzt, dient die schraube während des Trocknens des Leims als Halter und später sichert sie die Verbindung zusätzlich ab. Besonders bei Eckverbindungen, wie du sie geleimt hast würde ich das raten.

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Anonymous Nicksput hat gesagt...

Hallo Tsu,

ich habe zwar ähnlich wenig Ahnung von Autoschrauberei wie Du, aber ich bin Schreiner und kann Dir vielleicht ein bisi helfen.
Hirnholzverleimungen wie in diesem Fall sollte man lieber lassen, selbst wenn man die passenden Zwingen hat. Es gibt in diesem Fall vier probate Mittel für die Verleimung von Rahmen.
1. Alle Ecken auf Gehrung schneiden und dann mit Blaubärs Spanngurtmethode verleimen oder
2. Die Verbindungen leimen und Schrauben. Zwei Schrauben wesche der Verwindungssteifigkeit je Ecke und unbedingt im anzuschraubenden Teil vorbohren (Bohrdurchmesser etwas größer als Schraubendurchmesser wählen, damit sich die Teile richtig zusammenziehen können) oder
3.da Du ja Einkäufen schöner Handarbeitsmaschinen eher offen gegenüber stehst, würde sich auch eine Lamello-Fräse anbieten, damit kannst Du die Strahlkabinen in industriellem Maßstab in Deiner Kabine herstellen und Dein Budget durch ebay-Verkäufe aufbessern ;-)
Siehe:
http://www.lamello.com/Classic_C3.127.0.html?&L=0
4. Der Schreiner würde hier überblatten
Siehe:
http://www.sign-lang.uni-hamburg.de/TLex/IllusGR/L7/L7010.jpg

So, jetzt noch ein abschließender Tipp:
Nimm für Deine Verleimungen Wasserfesten (D3) Leim, dann hast Du nicht das Problem, dass Dir das ganze bei der nächsten Kondenzwasserschlacht zusammenfällt wie Omas Himbeer-Souflé.

Viele Grüße
Hendrik

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Anonymous Nicksput hat gesagt...

Der Vollständigkeit halber sollte ich auch noch das Dübeln erwähnen. Ist mir wohl gerade unterwegs verlohren gegangen. Das einzige wobei man hierbei aufpassen sollte ist, dass man a) sehr sauber bohrt und b) sehr kräftig spannt --> kein Spanngurt, lieber eine Zwinge. Leim funktioniert nur bei gehöriger Pressung.

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

hi captain, hi hendrik.

Ihr seid der HAMMER! könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich jedes mal über diese art von kommentaren freue und mich jedes mal über mich selber ärgere, wenn ich nicht vor beginn meiner arbeiten mal nachhöre, was ich tun, bzw. falsch machen könnte...

eine lamello-fräse wäre es echt noch, aber die ist (leider) erst nach dem landcruiser experiment an der reihe. dann aber als erste anschaffung. naja, vielleicht auch schon bei meinem nächsten umzug... kenne die teile von meinen schreiner-kumpels in krefeld. kann man jede menge schicker verbindungen mit anrichten... überblatten (danke für den link, der erklärt, was das überhaupt ist) wäre in meinem akuten fall echt eine alternative gewesen und sicherlich auch praktikabel. schade, dass es dafür jetzt schon zu spät ist... da muss ich durch. leider fehlt mir bislang noch die möglichkeit während meinen arbeiten fragen zu stellen, die mich vor schlimmen fehlern bewahren. aber dazu kommen wir vielleicht irgendwann auch noch...

sorry, wenn es im moment so rüberkommt, dass ich kaum noch auf Kommentare reagiere. bin grad ne menge unterwegs und komme grade so dazu die arbeiten am experiment in irgendeiner form (wie man sieht) fortzusetzen. jedes mal wenn ich die kommentare lese geht mir das herz auf und es motiviert mich extrem weiter zu machen!

nun denn. und jetzt hau ich mich ins bett!

liebe grüße

tsuppari

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Sevus Peer,

die Sache nimt aber langsam richtig Gestalt an! Nach Abschluss des Experiments kannst Du Dich sicherlich zur Meisterprüfung anmelden. Lamellos sind übrigens top, die Shraubenmethode hilft jedoch auch - und ist billiger. Lass mal wieder etwas von Dir hören - besser noch sehen. Gruß aus Hohenthann, auch von Feli und den Kids - Jörg

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Anonymous Tobi hat gesagt...

Hi Tsu!

Hast du schon mal drüber nachgedacht, ein Forum auf deiner Seite einzurichten? Da könnte man viel besser diskutieren. Forensoftware gibt es kostenlos im Netz, z.b. phpbb. Voraussetzung für dieses Forum ist aber, dass dein Hoster bzw. dessen Server SQL und PHP unterstützt. Alternativ dazu gibt es von den meisten Webspaceanbietern auch Foren als fertige CGI-Scripte zum Einbau in die Homepage.
Kannst es dir ja mal durch den Kopf gehen lassen.

Zum Thema DL-Werkzeug: Hier solltest du schon mal anfangen zu sparen. Gutes Druckluftwerkzeug kostet wirklich ein Schweinegeld, von dem Billigkram aus dem Baumarkt lass bloß die Finger. Allein eine anständige Lackierpistole beginnt so ab 180-200€ aufwärts. Dazu kommt dann noch eine - anständige - Atemschutzmaske und Reservefilter, die liegt auch schon bei ca. 100€ (wenn ich gelegentlich mal was lackiere, dann mit einer Vollmaske mit Sichtscheibe, der Sprühnebel versaut mir sonst richtig schön die Brillengläser).
Auf Atemschutz darfst du keinesfalls verzichten, die freigesetzten Aerosole sind hochgiftig und das Zeug verklebt dir richtig fies die Atemwege.

Gruß Tobi

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

moin jörg und tobi!

jörg: melde mich die tage mal.

tobi: oh ja, die preise für lackier- und sandstrahlpistole hatte ich schon eingeholt. ich teile definitiv deine meinung, dass baumarktgram mit rausgeschmissenem geld gleichzusetzen ist. nach dem alten motto: billig gekauft ist zweimal gekauft. jetzt spare ich erstmal ein bisschen..

danke für den tipp bzgl. atemschutz. werde hier auch zusehen, dass es was vernünftiges wird. jetzt, wo ich schon mit dem rauchen aufgehört habe (vom ersparten hab ich mir übrigens die stichsäge gegönnt!!!) brauch ich nicht anfangen, mir die lungen mit aerosolen zu vergiften.

thema forum: denke auch, dass sowas zwischendurch echt hilfreich wäre. allerdings fehlt mir dazu definitiv die Zeit. an irgendeiner stelle würde die qualität dann anfangen zu leiden. sollte mich irgendwann mal die langeweile oder der komplettwahn befallen, werde ich mal anfangen ein bisschen an einem forum zu basteln. auf jeden fall habe ich mir aber schon vorgenommen, wenn das experiment mal irgenwann fertig werden sollte, alles gesammeltes wissen strukturiert aufzubereiten und in eine art forum zu überführen, wo die dinge dann weiter vertieft und diskutiert werden können. jetzt aber erstmal das eine projekt abschließen...

ganz liebe grüße

tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo Tsu.
Bin ja ansonsten stiller Mitleser, und wirklich begeistert wie du alles schreibst. Mindestens genauso spannend wie ein guter Krimi.

Zum Thema Forum würd ich auch gern ein Kommentar abgeben. Während der Restaurierungsphase ist es nicht wirklich nötig. Wenn dein Wagen mal läuft, müssen ja auch wieder Feinabstimmungen, evtl. Verbesserungen etc. durchgeführt werden. Da wäre ein Forum gut. Man müsste sich dann nur vorher einigen, ob es eine Art Landcruiser-Spezial-Forum wird, oder ein allgemeines Auto-Schrauber-Forum oder eher ein Oltimer-Forum. Naja muss ja nicht heute entschieden werden - kommt Zeit kommt Rat.
Gruss aus Schwäbisch Hall

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hi @ all,
ich hatte mir anfang des Jahres einen Kompressor zugelegt.
Bin eigentlich zufrieden mit dem Teil. Preislich waren es aber nur "400,- EUR", die ich investiert habe. Das ding ist von der Firma Güde www.guede.com
50053 KOMPRESSOR 415/10/50 CD
Also haupsächlich verwende ich den um mit nem Pressluftschrauber zu Arbeiten, es ist schon eine Arbeitserleichterung. Natürlich gibt es immer Bessere sachen die aber auch ihren Preis haben, diesen aber kann ich empfehlen.
Was ich damit noch nicht gemacht habe ist Sandstrahlen und Lackieren, habe aber schon mit einem Pressluft Meissel gearbeitet das war besser als mit nem Hammer zu hantieren :)
Hat jemand mit dem Teil auch erfahrungen gemacht?
Achso den Komprerssor hatte ich aus dem Baumarkt!
Na ja vielleicht gibt es auch Leute die von Güde abraten,
ich kann nur aus meiner erfahrung sprechen.

Viele Grüsse Kart und an alle Leser :-)

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo Peer,
ich habe vor geraumer Zeit mal wieder ein neues Buch gekauft und bin beim lesen.
Es ist außerordentlich empfehlenswert! Der Titel: Phänomen TOYOTA, es wurde von Dr. Helmut Becker geschrieben und ist bei Springer verlegt. ISBN 3-540-29847-9 kostet 59,95€.

Viele liebe Grüße
Jürgen

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin,

an ein Forum habe ich auch schon mla gedacht. Dort kann alles strukturierter dargestellt werden.

Schau doch mal unter www.onetwomax.de
Da gibt es kostenlose Foren die sich reativ einfach einrichten und bedienen lassen.

Gruß,

eumel

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo Peer

In der meiner Anleitung steht beim Sichtfenster 0,8 mm Plexiglas. Damit du es im Baumarkt besser findest, es sollte heissen 0,8 mm PET Folie (gleiches Material wie die Getränkeflaschen). Ich betreibe meine Kabine seit einiger Zeit nun auch mit einem billigen € 40.- Nassstaubsauger und er ist mir bisher noch nicht durchgebrannt, trotz Dauerbetrieb. Ich werde diese Punkte bei Gelegenheit in die Beschreibung einarbeiten.

Grüsse aus der CH
Markus

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