Montag, 9. Oktober 2006

Zusammenfassung der Kommentare

Anonym hat gesagt…

Hi,
es freut mich zu lesen das du Wissen von der Seite www.Autoschrauber.de gebrauchen konntest :)
Deine ersten Lackieversuche sind Klasse, freut mich.
Das mit deiner Farbschwäche in bezug auf Wahrnehmung, da gibt es bestimmt einen Trick, sowas wie anders einfärben von Rost, oder so. Vielleicht kennt das jemand mit rot/grün schwäche?
Wie du weist habe ich auch nen Kompressor, da war im Set auch ne Lackierpistole dabei. Die habe ich aber leider noch nicht ausprobieren können und es ist auch nicht so ne Tolle, wie du die hast.
Jedenfalls denke ich an dich wenn ich damit Arbeiten Werde :)

Viele Grüsse ´Kart

9.10.06
Krischi hat gesagt...

Hallo Tsu,

da ist dann wohl wirklich noch eine kleine Maßnahme nötig, um ohne größere Umgebungsverschmutzung zu lackieren. Vielleicht einfach eine Art ringförmiger Vorhang, knapp bodenlang, der zugezogen eine hübsche runde Kabine ergibt und nach dem Lackieren dann einfach an den Rand geschoben wird. Erscheint weniger aufwendig aus eine kabine oder dergleichen und bietet genügend Platz.


Schönen Gruß,
Krischi

9.10.06
Anonym hat gesagt…

Hi,

bin auch rot-grün Farbenblind und finde es überhaupt nicht schlimm. Du kannst eine Lupe nehmen und kontrollieren, dann sind nicht soviele Farbpunkte vorhanden. Eine Ampel können wir ja auch richtig erkennen, oder.

Siehe:http://de.wikipedia.org/wiki/Rot/Gr%C3%BCn-Sehschw%C3%A4che

9.10.06
Anonym hat gesagt…

Hallo,
gib mal Reibeisen ein bei Google, dann findest Du Bilder einer "Raffel".
Gruss Christian.

9.10.06
Anonym hat gesagt…

Uhm, koennte übrigens mal jemand den direkten Link zu der vielzitierten Lackanleitung auf Autoschrauber posten? Ich bin zu bloed zum finden.

Gruss vom Bü

9.10.06
Anonym hat gesagt…

http://www.autoschrauber.de/artikel.php?content=89

9.10.06
Anonym hat gesagt…

Hallo.

"Habe den Eindruck, dass der verstaubte Korund viel besser strahlt, als der saubere…"

Warum wohl?

Wie ich schon geschrieben hab, besorg Dir feineres Strahlgut, idealerweise Granatsand, der hat eine ziemlich gute Standzeit.

Dein Korund ist durch das Strahlen kleiner geworden und kann dadurch besser in die kleinen Poren eindringen.
Deshalb funktioniert es mit dem gebrauchten besser.
Das Problem ist nur das Korund sehr schnell verschleißt. Granatsand gibt es in recht feiner Körnung und hält erheblich länger.

Gruß, vom strahlenden
Gerhart

9.10.06
cptblaubaer Hat gesagt…

YO!
Ich habe noch einen Tip zu deiner Folienkonstruktion:
Das mehrere Folien soviel licht abhalten liegt an den vielen oberflächen. Wenn du zwischen die einzelnen Folien etwas Glycerin oder Nähmaschinenöl oder Balistol oä tust so dass zwischen den folien keine Luft mehr ist dann sollten die einzelnen lagen beser lichtdurchlässigsein.
An jedem Folien/Luft-übergang wird ein Teil des Lichtes reflektiert. Folien/Öl-übergänge reflektieren nicht so viel Licht!
Wielange sowas allerdings hält weiß ich nicht! Kam mir grad in den sinn als ich etwas von meinem Morgenkaffee verschüttet habe!

10.10.06
Anonym hat gesagt…

Moin,

die Reinigunsverdünnung haben wir in unserer Tischlerei damals immer in Eimer mit Holsspänen geschüttet. Wenn der Eimer voll war haben wir ihn in den Restmüll geschmissen. Na ja, damals waren die Umweltbestimmungen nicht soo hart wie heute. Ist auf jeden Fall besser als die Reinigungslösung auf Deinem IKEA Tisch und in der Werkstatt zu verteilen. Späne solltest du Dir aus jeder Tischlerei aus dem Spänebunker besorgen können.

Gruß,

eumel

10.10.06
Anonym hat gesagt…

Hallo Peer,

nachdem ich Deine Homepage vor ca 5 Wochen entdeckt habe, bin ich zum Stammleser geworden. Deine täglichen Probleme sind kurzweilig und spannend wie ein Krimi geschrieben.

Nun möchte ich auch einige Anregungen/Hinweise loswerden.

Zu Tag 74
Spartip1 Draht zum Aufhängen. Frag doch mal bei Anzugträgern aus den Abteilungen Marktforschung, Einkauf, Organisation, Public Relations, Grafikabteilung, Marketing, Produktion von tsuppari enterprises oder so an(siehe Kommentar tag 72 ;-), ob sie Dir die Einwegmetallkleiderbügel von deren Anzugsreinigung zur Verfügung stellen können
Diese Einwegmetallbügel sind ideal zum Aufhängen von Lackiergut, weil diese bereits einen schönen Haken haben, verchromt bzw vernickelt sind (kein Rost) und in der Grundform oder nach entsprechender Bearbeitung (aufschneiden und zurecht biegen) gute und stabile Aufhängen darstellen und das alles für lau (Ätsch Baumarktkasse)

Spartip 2 ich hoffe Du hast die Schlauchschnellkupplungen vom Garagenvorgänger noch nicht entsorgt. Einmal mit dem Kaeser durchpusten evtl mit neuer Oberfläche versorgen (Messing lässt sich bestimmt auch strahlen (mal den Stahlexperten befragen welches Strahlgut hier genommen werden kann) oder über Nacht in ordinären Essig einlegen. Danach oder besser davor die Kupplung auseinandernehmen (an der Hülle muss der Sicherungsring entfernt werden (achtung die Feder im inneren kann die Teile in der ganzen Garage verteilen)) und mit neuen O-bzw Dichtungsringen versehen. Dann kannst Du diese wieder verwenden (Schnellkupplungen sind wie Steckdosen, man kann nie genug haben). Hinweis: Wenn du Pech hast sind die Kupplungen aber nach der alten Norm gebaut (längere Tüllen). Dann kannst Du diese nicht verwenden (merkt man meist aber erst wenn man neue Dichtungen eingebaut hat und die Luft nach dem einstecken immer noch raus bläst . Kannst Du dann wie ich unter Erfahrungen und Demontageübung abbuchen)

Das Reinigen der Elektrowerkzeuge mit Druckluft sehe ich mit gemischten Gefühlen, da Druckluft und Dreck immer ein klein wenig wie Sandstrahlen ist und den Dreck teilweise dahin befördert wo er gar nicht hin soll (zum Bsp in Lagerspalten) und dort den Verschleiß vorantreibt.

Die Diskussion über das für und wider wenn gestrahlte Teile nicht gleich lackiert werden, möchte ich folgenden Punkt hinzufügen.

Aufgrund des großen Umfanges des Projektes ist die Vermeidung von unnötigen Arbeiten (Versehen der gestrahlten Teile mit einer Schutzschicht und wieder entfernen der Schutzschicht), Kosten (WD 40, FERTAM …) sowie aus Umweltgründen(Vermeidung von Mittel für Schutzschicht) eigentlich offensichtlich und deshalb sollte gleich nach dem Strahlen das Lackieren erfolgen.

Hier sind folgende Randparameter aber hinderlich:
Zeitpolster und Umweltbedingungen

Wenn wenig Zeit ist (so ne Stunde abends) schafft man nicht sämtliche Arbeitsschritte (strahlen, entstauben, entfetten, lackieren, Lackierpistole reinigen) also bleiben nur die Zeiträume wo ganze oder halbe Tage zur Verfügung stehen, um alle Arbeitsschritte abzuarbeiten. (vielleicht kann man den Merksatz vom Fliesenlegen, Verputzen, Tapezieren hier sinngemäß anwenden (immer nur soviel Material anrühren wie man verarbeiten kann -> immer nur soviel strahlen wie man anschließend Lackieren kann(incl. Reinigung der Pistole))

Weiterhin sind die Umweltbedingungen für Strahlen (Staubig, keine besonderen Temperaturanforderungen) und Lackieren (Staubfrei, erhöhte Temperaturen zum Lackieren und Trocknen von Vorteil) gegensätzlich. Da hilft meines Erachtens nur eine Lackierkabine. Ich sehe Dich schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wegen der zusätzlichen Arbeiten und Kosten. Meines Erachtens ist das aber gut investiert, wenn Du nicht, wie am Tag 75 festgestellt hast, den ganzen Spritznebel immer nach dem Lackieren aus der Garage entfernen musst.

Mir geistert da schon eine Lösung im Kopf herum.

Die Industrie hat zum Transport von Chemikalien 1000 Liter Kunststoff Container auf
Europaletten. Mit Deinen Beziehungen zu BASF ;-) solltest Du günstig (10er für die Kaffeekasse) an einen gebrauchten (und gereinigten !) Container kommen.

In die Vorderseite mit der Stichsäge ein möglichst großes Loch schneiden (ca 20 cm Rand stehen lassen ! wegen Stabilität und wegen der Absaugung; den Abschnitt unbedingt aufheben wird später noch gebraucht) Um den Container ist meist noch ein Stahlgestell (kann man ganz entfernen oder zur Stabilisierung dranlassen und dann nur die entsprechenden Streben weg flexen)

In den Domdeckel dann noch eine Absaugung. Entweder eine Dunstabzugshaube vom Sperrmüll oder besser ein Querstromlüfter samt Blechrohren aus einer Absauganlage einer Dönerbude, die wegen dem Gammelfleischskandal in Insolvenz geraten ist.

Achtung: Lösungsmitteldämpfe vertragen sich nicht unbedingt mit der Elektrik der Abzugshaube oder des Querstromlüfters. Ex-geschützter Lüfter aus der Chemieindustrie wäre natürlich ideal (Beziehungen zu BASF ;-))

Zu Verringerung der Spritznebel kann man noch ein Feuchtevorhang an den Wänden der Spritzkabine installieren (Umwälzpumpe(Schrottplatz: Spülmaschine; Gartenteich)) die Wasser aus dem Boden des Behälters durch Rohre/Schläuche an den Wänden herunter rieseln lässt. Wasser ab und zu wechseln (riecht sonst faulig) und im Winter entleeren (Frostgefahr)

Und zum Schluss machen wir den Lochabschnitt mit Scharnieren oder Kistenverschlüssen (siehe Strahlkabine) wieder an dem Behälter fest.
An die Innenseite der Tür kommt noch eine Infrarotflächenstrahler(einer kann Dein Stromnetz verkraften (Bezug? Schrottplatz, EBay) und schon haben wir eine temperierte Trockenkabine.

Achtung : Infrarotflächenstrahler verträgt sich nicht mit dem Wasser (Gefahr Stromschlag) und den Lösungsmitteldämpfen (Explosionsgefahr) und nicht mit dem Kunststoff des Containers (Brandgefahr). Durch entsprechenden Einbau (Feuerfest Blech-/Keramikplatte als Unterlage und Betrieb (Thermostat), Ablassen des Wassers kann man die Gefahrenpotentiale verringern.


Grüße von Holger aus Osthessen

10.10.06
Anonym hat gesagt…

Also mir würde es auch widerstreben, frisch gestrahlte (und somit schön entfettete) Teile direkt wieder mit einem Korossionsschutzfluid zu behandeln, dass mir bei mangelhafter Entfernung vor dem Lackieren dann auch noch die neue Lackschicht versaut.

Drum: ..... ;) ....verzinken.
Da ist Flugrost wurscht. Und kostet tut es auch nicht viel. Habe keine Lackierpistole, weiss deshalb nicht um die Kosten von Lack und co. Aber ich würde wetten, dass das Verzinken um Welten billiger ist, als die Grundierung.
Und korossionsbeständiger ist es hinterher allemal.

Gruß
Matthias

11.10.06
Anonym hat gesagt…

Und was ist mit Verzug?
Das ist das Problem, welches ich im Moment bei meinem Rahmen habe:
Ich will verzinken, Tüv will nicht;)

Gruss vom Bü

11.10.06
Anonym hat gesagt…

Nam´d Bü,

mögen mag der TÜV keine Feuerverzinkung - gegen Elektrolysezink hat er nichts.

Mehr zu dem, was der TÜV gerne mag und was nicht ...

TÜV-Buch mit der ISBN-Nummer 3-88585-034-6 für DM 19,80

hiw,

Arno
München

11.10.06
Anonym hat gesagt…

NUn ja, wenn man galvanisch verzinkt, was kostet so was denn dann noch, dann ist es ja mit dem oben zitierten Preisvorteil auch vorbei.

Gruss

12.10.06
Anonym hat gesagt…

Also einen ganzen Rahmen würde ich nicht galvanisch Verzinken. Das ist Schwachsinn.
Mir ging/geht es lediglich um die Kleinteile. Wie zum Beispiel der Kram, den tsuppari an Tag 75 lackiert hat.
Das Verzinken (galvanisch) dieser Teile hätte, schätzungsweise, so 5-10 Euro gekostet.
Das geht i.d.R. nach dem Gewicht der Teile.
Ich bekomm' demnächst wieder eine Ladung gestrahlten Krempel frisch vom Verzinken zurück...dann gibt's wieder Bilder :)

Gruß
Matthias

12.10.06
Anonym hat gesagt…

hey tsu, gibt's dich eigentlich auch noch???

jörn

12.10.06
Anonym hat gesagt…

" ... den ganzen Rahmen nicht galvanisch verzinken ..."

Ist sicher nicht billig und braucht einen Betrieb, der ausreichend große Wannen hat. Wenn Du als Alternative aber eine Feuerverzinkung in Betracht ziehst, gibst Du einen Rechteckrahmen an der Theke ab um bekommst eine Doppel-Helix zurück.

Alternativen zur Verzinkung:

- POR15
- Aus Polen/Tschechei Bleimenige besorgen (ist in Deutschland verboten)
- s. Rostschutzforum

hiw,

Arno
München

12.10.06
Anonym hat gesagt…

Oder einfach Chassislack, was vernünftiges aus dem NfZ -Bereich. Anschließend den Rahmen von innen mit Mike Sanders, von außen mit einer Wachsschicht , die regelmäßig erneuert wird, konservieren. Hält auch 30 Jahre.

Gruß Steffen

13.10.06
Anonym hat gesagt…

Hai,

in dem Punkt mit dem Verzinken muß ich Matthias (alias Mopar?) absolut recht geben.
Sofern man eine Verzinkerei in der nähe hat die das günstig erledigt.
Falls jemand dazu Beispiele sehen will, soll er sich mal einige Restoberichte im OpelHecktrieblerforum anschauen.

Gruß Alex

14.10.06
Anonym hat gesagt…

Hallo Alex,

hasde mich beim Fremdgehen erwischt. ;)

Gruß
Matthias

14.10.06
Anonym hat gesagt…

Warum will der Tüv keine Feuerverzinkung ?

14.10.06
Anonym hat gesagt…

Wegen Gefügeveränderung im Material, denk ich mal.
Gruß Steffen

15.10.06


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1 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Hjalte hat gesagt...

Hi Tsu,

wollte mal einen Tip zu deinen Lackierversuchen loswerden:

Du spritzt ja mit einer Becherpistole, bei der der Lack durch den Becher und dann durch die Düse fließt. Den Spritzstrahl formst du dann mit der Luft, die aus den kleinen seitlichen Bohrungen an der Luftdüse rauskommen. Dabei solltest du folgendes beachten:

Die zu spritzende Fläche sollte möglichst horizontal sein.
Wenn du Flächen spritzt, solltest du einen relativ breiten Spritzstrahl über die Luft einstellen so, daß Du einen Kegel bekommst. Er sollte so eingestellt sein, das du ein homogenes Spritzbild bekommst, soll heißen die Lackmenge in der Mitte sollte in etwa die gleich sein wie am Rande des Strahls. Wenn man dies jetzt stark vergrößert betrachten würde, sieht es wie eine "( " aus die flach liegt. Nun müßte man beim zweiten Spritzzug versuchen, mit dem Randstrahl genau dort den ersten Spritzzug zu treffen, wo vorher der Mittelstrahl war. Also mußt du die Pistole so führen, das sich die Spritzbahnen überlappen. Willst du große Mengen auftragen, so mußt du im Kreuzgang spritzen. Beim Kreuzgang wird ein zweiter Spritzgang quer ( ca. 90° gedreht ) zum ersten aufgebracht.
Die Pistole sollte so geführt werden, daß der Spritzkegel immer leicht über den Rand der zu spritzenden Fläche geführt wird. So bilden sich am Flächenrand keine Ansätze ( die du im übrigen bei deiner Rundstrahleinstellung haben müsstest - merkst du nach dem Schleifen ).
Der Absatnd zwischen Pistole und Fläche sollte ca. 25 - 30 cm sein und in einem Winkel von ca. 45° zur Fläche . wenn der Abstand zu groß ist, hast du schnell rauhe Oberflächen durch Nebelbildung. Bei zu kleinem Abstand wird die Oberfläche ungleichmässig.

Wenn du nun stehende ( hängende ) Flächen spritzt, dann solltest du die einzelnen Spritzgänge dünn auftragen um Läufer zu vermeiden. Ein kleiner Tip am Rande, wenn du die Fläche vorher einmal leicht annebelst, und etwa 2 - 3 min anziehen läßt ( hängt von deinem Lack ab ) dann kannst du auch stehende Flächen etwas dicker spritzen ohne Läufer zu bekommen. Mußt du einfach ausprobieren um da ein Gefühl für zu bekommen.

So genug Oberlehrer gelabber, du bekommst das schon hin. Und sollte es dich nochmal nach Krefeld verschlagen, meld dich, ich geb dir gern einen kleinen Oberflächenlehrgang bei mir in der Schreinerei.

Schöne Grüße aus Krefeld

Christoph

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