Montag, 14. Mai 2007

Tag 104: Vorderachse auseinander

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Hey Leute!

Ihr seid ja WAHNSINNIG!

Das war ja mal ein Kommentar-Inferno letzte Woche. Wer soll denn da noch mitkommen, geschweige denn, den Überblick behalten?????

Wenn ich vorige Woche nicht mehr auf die Kommentare geantwortet habe lag das im Wesentlichen daran, dass mir schon am Montagabend so dermaßen der Kopf geraucht hat, dass ich gar nicht mehr so richtig wusste, wie ich dem Kommentargewitter noch entgegnen sollte.

Hatte mich dann die ganze Woche auf ein Intensiv-Studium der Kommentare auf der Zugfahrt zum Muttertags-Überraschungsbesuch von Berlin nach Frankfurt und zurück gefreut. Doch wie die Deutsche Bahn das so will, saß ich auf der Hinfahrt im alten ICE OHNE Steckdosen und sitze jetzt gerade (Sonntag, 18:30 Uhr) auf der Rückfahrt im neuen Sprinter-ICE mit KAPUTTEN Steckdosen. So ein Ärger. Also muss ich das Studium jetzt erstmal verschieben und zusehen, wie ich mit dem verbleibenden Laptop-Akku wenigstens den Text von Tag 104 geschrieben bekomme.

Vielleicht hätte ich das auch schon an einem der Wochentage machen können, aber da hatte ich, angestoßen durch Euer Kommentar-Bombardement, meine freie Zeit schon mit Webseiten-Optimierung vertan.

Dafür gibt's aber ab sofort hier endlich mal eine vernünftige Suchfunktion!!! Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber ich hab hier auf der Seite so DEFINITIV den Überblick verloren und muss jedes Mal wieder, wenn ich nach alten Kommentaren zu einem Thema suche, blind durch die Seiten scrollen und werde doch nicht fündig. Das ändert sich ab sofort.

Blick nach rechts ins Hauptmenü:

Ja, das ist sie. Die Suchfunktion. Klein, aber fein. Einfach mal ein Stichwort eingeben und auf Suchen "Und los…" klicken. Hinten dran hängt der Google-Suchmechanismus, der allerdings so eingestellt ist, dass er ausschließlich Inhalte auf www.landcruiser-experiment.de durchsucht. Und zwar nicht nur die Beschreibungstexte, sondern auch alle Kommentare.

Man kann, wie bei Google auch mehrere Stichpunkte angeben oder gesuchte Wortkombinationen durch Anführungszeichen (Bsp: "Bremsleitungen bördeln") aufspüren. Außerdem kann man die Suchergebnisse verfeinern, indem man in den Suchergebnissen weiter suchen kann. Dazu einfach auf der Suchergebnisseite runterscrollen und die entsprechende Funktion unterhalb des Suchfensters auswählen.

Eine kleine Funktion mit viel Power, wie ich finde, weil so das ganze hier inzwischen angehäufte Wissen nicht versandet, sondern tatsächlich zielgenau herausgesucht werden kann. Also wünsche ich jetzt erstmal "Happy Searching" und hoffe, dass Euch diese Funktion genau so viel bringt wie mir.


Und dann aber auch gleich weiter im Text.

Bei der Vorbereitung der heutigen Arbeiten viel mir meine alte Stoppuhr ins Auge, die gleich neben meinem Not-Feuerzeug bei meiner Werkzeugwand hängt.

Die hat mich dann auch gleich inspiriert, den vereinzelten "Vorwürfen" zu der von mir zeitweise an den Tag gelegten "Trödelei" zu begegnen, und heute tatsächlich mal "auf Zeit" zu arbeiten.




Arbeitsinhalt soll heute die Demontage der rechten Seite der Vorderachse sein.




Wie's geht und welches Werkzeug ich brauch weiß ich vom letzten Mal, sodass ich a) den Operationstisch heute schon mal vorab vorbereiten und b) zügig loslegen kann.




Also los dann.




Freilaufnabe runter.







Bremsleitungen abmontiert, Bremszange runter, erste Halterungsmutter runter…




Zweite Halterungsmutter runter….




Bremsscheibe runter.










Halterungsbleche runter.




So weit so gut. Das ging alles Ratzefatze.

Bei den Achsschenkellagern und den darüber liegenden Fixierdingern war's ganz schön happig und ich musste mit einigen Hammerschlägen nachhelfen, um die "Konüsse", die die Schrauben festhalten, zum Rausploppen zu bewegen.




Aber dann hat's doch geklappt.




Hier sieht man noch mal die Anordnung der Dichtungsringe




Und hier sieht man den ganzen schmodderigen Klumpatsch auf der mit Folie abgeklebten Arbeitsplatte verteilt.




Zwar hab ich diesmal weniger Photos gemacht, als bei der anderen Achsseite, aber dafür habe ich umso besser aufgepasst und die ganzen Teile von Tag 102 heute mal in die richtige Reihenfolge sortiert und abgelichtet.

Der Tisch liest sich folgendermaßen:

Beginnen tut's hinten rechts mit der Freilaufnabe, läuft dann links runter zur Tischecke hinten links. Dann geht's eine Reihe nach vorne zu den großen Fixiermutterscheiben und dann Richtung rechts weiter. Rechts angekommen dann dasselbe Spiel: Eine Reihe nach vorne und dann nach links runter.

Erklärt sich, denke ich, aber auch von selbst. Die Teile habe ich, nachdem ich sie an Tag 102 vom groben (und feinen) Ölschlamm gereinigt hatte, heute allesamt dünn mit Caramba besprüht. Um zu vermeiden, dass sie Flugrost ansetzen!




Hier die Anordnung noch mal als Nahaufnahme.






Damit wären wir mit der Vorderachse fast durch. Lediglich die Bremsleitung muss noch entfernt werden.










So liegt sie da, die nackte Achse.




Und ne Stunde und 50 Minuten sind um. Die Arbeiten waren allerdings mehrfach durch Anrufe, Besuche, Zigarettenpausen etc. unterbrochen worden. ;-) Aber was soll's. Uns jagt ja nix. ;-)




Die heute demontierten Kleinteile werden in die Wäscherei gegeben…




…und ich grübel weiter darüber…




…wie ich mit den Differenzialen verfahre.




Der Laptop-Akku zeigt mir noch 44 Minuten. Also schnell weiter.

Die heute abgebauten Bremsbacken werden mit Rostlöser vollgesuppt und auch die von der anderen Achsseite bekommen noch mal einen Schub von dem Zeug ab.




Zur Entspannung, und um auch hier langsam final fertig zu werden, wird schnell noch die Lackierkabine grob mit weißer Farbe abgerollt und anschließend nass ausgefegt.




Außerdem wird eine Holzleiste mit Haken an der Decke verschraubt an der schon mal die Lackierhaken von Gerhard (?) positioniert werden.




Die verbleibenden Haken werden an der Kabelführung "eingelagert".

Jetzt fehlt nur noch eine "Abnahme" durch einen Elektriker und dann kann es mit dem Lackieren losgehen.

Von meinem Nachbarn Jimmy habe ich übrigens eine alte Seilrolle bekommen, die ich wunderbar als Schlauchhalterung verwenden kann. Dieses Problem wäre also schon mal gelöst. Hatte eigentlich gedacht, dass ich davon ein Photo gemacht habe. Aber dem ist wohl doch nicht so.




Dafür habe ich hier mal ein Photo von "billigem Werkzeug" gemacht. Bei meinem letzten Fachhandel-Besuch lag eine ganze Dose mit Bits für 1 Cent auf dem Tresen. Davon hab ich (wie es einem als permanent mit "Geiz ist geil" beschallten Herdentier halt so geht) erstmal eine ganze Hand von mitgenommen.

Bei einem Cent kann man nichts falsch machen hab ich gedacht.

Denkste.

Die Dinger taugen noch nicht mal für einen Cent!!!

So sah der Bit aus, nachdem ich die Holzleiste mit vier Schrauben in die Lackierkabinendecke geschraubt hatte:




Das reicht zwar noch nicht, um mich aggressiv zu machen, aber ärgern und vor allem in meiner eigentlichen Einstellung gegenüber Qualitätsprodukten bestärken tut's mich schon.

Für wenn dann aber demnächst die Dinge kommen, die mich RICHTIG aggressiv machen, wird heute auch schon mal Vorsorge betrieben.

Der Trichter der Sandstrahlkabine ist fast randvoll (ich übertreibe) mit verbrauchtem Korund. Statt den zu entsorgen (wohin nur damit), wird er erstmal zwischengelagert…




…und zwar im Sandsack, den mir Steffen letztes Jahr noch geschickt hat. Die Stahltraversen an der Garagendecke dürften dafür einen wunderbaren Aufhängpunkt bieten.

Schnell also noch ein bisschen Strahlen, damit das Ding ganz voll wird.




Aber nicht mehr heute. Die Woche war ohnehin stressig genug.

Irgendwie hab ich auch die Photos für die Fragen grad nicht dabei.

Aber ich hab noch 30 Minuten Akku.

Mmh.

Ja, eine Frage hätte ich:

Ich hab mich entschieden, die größeren Teile alle zum Sandstrahlen weg zu geben.

Da ich nicht weiß, ob ich immer dann, wenn die was fertig gestrahlt haben, auch zum grundieren komme, habe ich überlegt, ob ich denen ein paar Dosen Caramba oder lieber das billigere WD40 mit gebe und denen einschärfe, die gestrahlten Teile damit gleich nach dem Strahlen einzusprühen. Wenn ich dann zum strahlen komme, könnte ich das Fett schnell mit Bremsenreiniger entfernen und gleich los legen.

Was meint Ihr?

Was außerdem das Thema "Erst fragen, dann machen" angeht, muss ich (Dir, Captain Blaubär) gestehen, dass ich mich wieder nicht an die Regeln gehalten habe. War vorigen Montag vor der Arbeit (und vor der Kommentar-Session) schon bei ner Werkstatt und hab mir die alten Reifen von den Felgen ziehen lassen.

Doof, wa?

Hab ich auch gedacht, als ich wenige Stunden (oder Minuten?) später Eure Kommentare bezüglich "Lass auf jeden Fall die Reifen drauf", "mach die Reifen und die Felgen als allerletztes", etc. gelesen habe.

Ja, ich stelle mich in die Ecke und schäme mich.

Zum Glück liegen bei meinem Vater im Schuppen in Nordrhein-Westfahlen noch vier Wüsten-Reifen, die ich damals mit dem Cruiser zusammen bekommen hatte. Bis das Fahrgestell so weit ist, dass ich es auf Räder stellen kann bin ich auf jeden Fall noch mal mit dem Wagen dort und kann die Dinger hier rüber holen.

Ansonsten wäre dies ein Fall für den Sandsack!

Noch 19 Minuten…

Die werde ich wohl noch zum Stöbern in Euren Kommentaren nutzen.

Am besten ich stelle diese Woche keine weiteren Fragen, sonst werde ich mit dem Nacharbeiten gar nicht mehr fertig.

So viel sei noch gesagt: Hab mir auf einen Tipp von Euch den Katalog von www.korossionsschutz-depot.de bestellt. Abgesehen, dass das Ding einen Tag später bei mir im Briefkasten war, finden sich dort tatsächlich viele der Dinge, die mir noch fehlen. Glaube, da werde ich demnächst mal eine Bestellung aufgeben.

Ach ja, wo wir grad beim Thema bestellen sind, wollte ich Euch nicht vorenthalten, dass ich nach einer ausgiebigen ersten Bestandsaufnahme, insbesondere was Bremsen, Freilaufnaben, Achsen, Rahmen und aber auch weitere Dinge angeht, vorige Woche eine erste größere Teilebestellung aufgegeben habe. Und zwar in Australien. Nach ersten Marktvergleichen scheint es trotz Zoll und Fracht günstiger zu sein, wenn man die Teile dort bestellt und nicht hier. Außerdem waren die Jungs so dermaßen freundlich, schnell in ihren Antworten und so hilfsbereit, dass ich mit dieser Entscheidung kaum gezögert habe. Jetzt warten wir mal ab, ob, wann, in welcher Qualität und in welchem Zustand das Zeug bei mir ankommt.

Dazu mehr später.

Haut rein!

Tsuppari

P.S. Eine Frage hab ich noch: Muss ich beim Auseinanderbauen der Hinterachse was Spezielles berücksichtigen?


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32 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Anonymous hat gesagt...

Guten Morgen,

nicht "Trödelei" sondern "Verzettelung" habe ich Dir vorgeworfen. Ein gewaltiger Unterschied! Vorallem weil ich mit Verzettelung die Beschäftigung mit anderen Dingen meine. Was Du machst, machst Du möglichst perfekt. Verlierst aber dein Ziel dadurch aus den Augen, und dies freut dich dann ungemein, da du ja was gemacht hast...
Statt Sandstrahlen kommt bei vielen Teilen auch Tockeneisstrahlen in Frage. Hat den Vorteil:
-weniger Verzug bei Blechteilen und weniger Materialabtrag
-man kann es nicht selbermachen, obwohl, DU hast dich noch nicht damit beschäftigt.

Grüße
Thomas

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin Peer,

es läuft ja. Bei der Hinterachse gehst du ähnlich vor wie bei der Vorderachse. Ist eigentlich einfacher, weil nicht so viel Lenkmechanismus dran ist. Oder hat der LC Allradlenkung? ;-). Wie es mit den Radlagern geht schaust du am besten in die Rep.Anleitung, oder hier schreibt noch jemand dazu. Normalerweise kommt das alles auseinander, wenn du die Halteschrauben gelöst hast. Versuchs erst mit dem Gummihammer, falls du "schwere Technik" anwenden muß, nimm auf jeden Fall ein Stück Holz dazwischen. Fullfloater-Kit ist ja nicht drin, oder?
Was das Sandstrahlen betrifft rate ich unbedingt davon ab, die Teile anschließend einzuölen! Frag doch in der Strahlerei, ob sie dir die Teile gleich grundieren, evtl. mit deiner Farbe. Sonst könnte es sein, dass der arme Sandsack demnächst viiieeell Dresche bekommt!

Gruß Steffen

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Moin Tom,

stimmt, "verzettelei" war das wort. hatte ich nicht mehr richtig in erinnerung. musste bei deinem kommentar letzte woche extrem schmunzeln. wie recht du hast!!! diese verzettelei ist ein thema, dass ich definitiv angehen möchte, um hier langsam ordentlich fahrt aufzunehmen. wenn mich nur nicht immer wieder was neus abhalten würde, oder ich nicht einfach zu wenig zeit hätte...

trockeneisstrahlen für die karosserie könnte, denke ich, interessant sein.

@steffen: bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich jetzt ne full- oder ne semi-floating achse habe. die kopien meines werkstatthandbuches sind recht ungenau...

was das sandstrahlen angeht muss ich dann wohl genau timen, dass die die dinger so strahlen, dass ich sie abends gleich abholen und grundieren kann.

grüße

tsu.

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Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

Ich würde die gestrahlten teile auch nicht nölen/fetten/wd40gen oder dergleichen. 1. übersieht man doch irgendwo eine Ecke beim einsprühen und 2. übersieht man doch irgendwo ne Ecke beim Saubermachen und dann klappts net mit dem Lackieren.
Meiner Ansicht nach mußt du dir aber gar nciht solche Sorgen machen. Wenn du sie einigermaßen trocken lagerst wird Gevatter Rost schon nicht so schnell zuschlagen. Je nach Grundierung, die du verwendest wird die auch mit geringem Oberflächen-ich-werd-irgendwann-mal-zu-rost fertig.
Wenn du in Australien bestellst, denke bitte daran, dass die dort Rechtslenker fahren! Also bei Teilen für Lenkung, Vorderachse, Armaturenbrett oder so unbedingt darauf achten, dass du einen Linkslenker fährst!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Das mit der Suchfunktion ist SUPER!!! Kleiner Tipp hierzu noch: Wenn man dann über ein Suchergebniss zur rausgesuchten Landcruiser-experiment Seite springt, kann man da über die browser- (Internet Explorer oder Firefox, etc.)Suchfunktion im Text nach dem gewünschten Wort suchen und er springt gleich dort hin. beim firefox ist das besonders komfortabel, da er das sucheingabefenster nach dem ersten aufruf in die fußzeile des browserfensters passt.

mach weiter so tsu. verzettel dich ruhig. so lange du damit zu ziel kommst ist's doch ok. und wie ich das mitbekomme machst du das neben beruf und familie. also zur entspannung. die wirst du dringend brauchen, wobei ich nicht weiss, wo du die hernimmst.

also. schöne woche wünscht der jörn

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Also ich würde das mit dem SOFORT behandeln von gestrahlten Teilen nicht so furchtbar eng sehen.

Bei mir liegt in der Werkstatt ein Zylinderkopf rum, den ich vor 2 Jahren gestrahlt habe. Den habe ich danach völlig unbehandelt gelassen. Der fängt jetzt gaaaaanz langsam an, ein wenig gaaaanz feinen Flugrost zu bekommen. Von der Sorte, den man mit der Hand abwischen kann. Und der liegt wirklich ungeschützt in einer Werkstatt, die man nicht gerade als "trocken" bezeichnen kann. Da werde ich dann demnächst doch mal das Lackieren erledigen. Da spüle ich diesen kaum erkennbaren Flugrost mit Bremsenreiniger runter und dann kommt da Motorlack drauf.
Genau so hatte ich das schonmal gemacht. Einen Motorblock in gleichen "Korossions"-Stadium lackiert. Dieser Motor ist nun schon seit 4 Jahren und 50000 km im Einsatz und sieht (wenn man ihn vom Ölschmodder abgewaschen hat ;) ) noch aus wie neu. Nicht mal ein stecknadelkopfgroßes Stück Farbe ist bislang abgeplatz oder abkorrodiert.

Also wenn die Teile nach dem Strahlen nochmal 2-3 Wochen liegen, würde ich das ganz entspannt sehen.

Was man, um sicherzugehen (und Du bist ja ein Sichergeher ;) ) machen kann, ist, die gestrahlten Teile in einen Plastiksack mit einem Beutel Trockenmittel packen. Mein Vater hat seit 24 Jahren eine Verpackungsfirma, da werden schweineteure, hochpräzise Industriegüter für den wochenlangen Transport in salzwasserbespritzten Hochseecontainern nach Timbuktu und die anschliessende Lagerung im Freien für bis zu 5 Jahren eingepackt.
Der Korossionsschutz wird da bei jeder Kiste genau so betrieben. Die Maschinen, Schaltschränke und was weiss ich nicht noch alles werden in Folie eingeschweisst. Vorher eine nach Lagerdauer berechnete Anzahl von Trockenmittelsäcken rein. Die Luft mit einem "Staubsauger" aus dem Foliensack rausgezogen. Denn die Feuchtigkeit ist ja in der Luft. Da rostet nix mehr.

Was man dabei unbedingt geachten MUSS, sonst geht der Schuss genau nach hinten los, ist, dass die Trockenmittelsäcke NIE das zu schützende Teile berühren dürfen. Die Säcke ziehen die Feuchtigkeit ja an, werden selbst dadurch feucht, und wenn so ein leicht feuchter Sack direkt am blanken Metall anliegt, da rostet es dann natürlich wie die Pest.

Solche Säcke Trockenmittel kosten nen Appel und nen Ei und sollten in jedem Verpackungsbetrieb zu bekommen sein.

Gibst Du hier bei den Suchkriterien "Berlin" ein, da kommen dann ein paar Firmen, welche Trockenmittel mit Sicherheit haben werden:
http://www.hpe.de/geschuetzt/fachbetriebe/suche.asp

Gruß
Matthias

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Ja, das mit dem gleich grundieren ist wirklich nicht so schlimm. Meine Bleche liegen auch einige Tage blank in der Garage. Aber irgendwann kommt doch der Rost. Frag doch einfach mal, ob sie's grundieren. Wird sich sicher im Preis nicht so arg niederschlagen und hätte den Vorteil, dass du die Teile gleich, so die Zeit es erlaubt, lackieren könntest. Ein echter Zeitgewinn!
Ach ja, zur Hinterachse fiel mir noch ein, die Bremstrommeln sind wahrscheinlich mit einer kleinen Schraube an der Nabe befestigt. Die Bremsbacken solltest du zurückstellen, damit die Trommeln leichter abgehen. Da das bei jedem Typ anders geht, müssten dir die Toyo-Experten da weiterhelfen, oder wieder Rep.Anleitung.

Gruß Steffen

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Anonymous nuckelmuckel hat gesagt...

Hey Leute!

Das ist hier vieleicht nicht ganz der Platz, aber ich freue mich für Peer, dass ihr ihm alle helft!

bleibt tapfer

euer Mario

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

hi mario,

sehe es gar nicht so, dass wir nur peer helfen. er ist hier zwar der motor aber eigentlich geht's ja fast gar nicht so sehr nur um sein projekt, sondern um die klärung allgemeiner fragestellungen. hab hier selbst schon ne menge gelernt. ich finde das konzept klasse! auf jeden fall weiter so. und die leute, die richtig ahnung haben und hier so viel schreiben find ich auch SUPER KLASSE!

grüße aus Kiel vom Jörn.

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

jau, Mario, Du triffst den Nagel auf den Kopf! ich find's auch unglaublich, wie ich von Euch hier angeschoben werde! und wenn's (Jörn) dann sogar noch allen anderen hilft ist hier jetzt schon genau das erreicht, was ich insgesamt mit der ganzen aktion bezwecke.

die infos bzgl. sandstrahlen und dann nicht zwingend gleich lackieren beruhigen mich sehr. denke, dass ich so eine vernünftige arbeitsstruktur aufbauen kann und immer dann, wenn eine ladung gestrahlt ist auch die zweit finde innerhalb von ca. 2-4 Tagen tatäschlich die Grundierarbeiten durchzuführen. viel länger wird das zeug sicherlich nicht rumliegen. dafür hab ich ja jetzt meinen lackierraum. ;-)

muss jetzt nur noch überlegen, ob ich den rahmen matt oder glänzend mache. für glänzend hab ich schon den lack besorgt, tendiere aber gerade eher wieder zu matt.... ;-(

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Ach Peer,

mach dir ein aussagekräftiges Foto von dem ganzen Feder- und Handbremsgekröse, bevor du es auseinander nimmst. Und falls du die alten Backen und Trommeln wiederverwenden möchtest kann es nicht schaden, die Teile zu markieren wo sie saßen.

Gruß Steffen

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

sagte der Bü;)
Ich habe tatsächlich gemerkt, dass Silikonentferner da deutlichst besser ist!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,
zur Grundiergeschichte my 2 cents:

Kannst das ruhig ein bischen liegen lassen.
Aber entfetten bitte nicht mit Bremsenreiniger, Benzin oder der gleichen.
Sondern nur mit Sillikonentferner.
Das ist schon wichtig.
Ansonsten ist der Lackaufbau danach für die Katz.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous werner hat gesagt...

> klugscheissermodus AN <...-zerlege nicht zuviel, ich an deiner Stelle würde mir ein Thema vornehmen und das beenden, also Vorderachse..und dann beginnen und komplett beenden, danach z.B. Hinterachse, Motor..usw... >klugscheissermodus AUS>....liebe Grüsse..

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Werner's Zunge tanzt zu wahrem Wort.

Gruß
Matthias

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Wow,

jetzt wird's auch noch lyrisch hier!
Aber wo sie recht haben haben sie recht.
Obwohl ich ja auch eher ein Parallellrestaurierer bin.

Gruß Steffen

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo.

1. Wenn Du meinen Namen nennst, schreibe in bitte richtig.(Gerhart)

2. Trockeneisstrahlen eignet sich nicht zur Entlackung, sondern nur zur entfernung von Unterbodenschutz auf Bitumenbasis.

3.Wenn Du einen Verzug der Karosse beim Sandstrahlen befürchtest (Wenn ich Ihn strahle gibt es keinen Verzug) dann such Die einen Betrieb der mit Kunststoffgranulat strahlt. Da bibt es keinen Verzug, und die Oberfläche wird nicht angerauht.Allerdings kann damit kein Rost entfernt werden.
Das geht aber mit unserer neu entwickelten Spezial Strahlgut-Mischung. Dabei wird der Lack und der Rost entfernt. Es entsteht eine saubere, aber nicht wie bei, Sand Spitzrauhe Oberfläche, sondern diese wird Verdichtet und bietet der Luftfeuchtigkeit kaum Angriffsfläche.

4.Sie zu das Du einen Betrieb findest, der Dir die Teile nach dem Strahlen Grundiert.(Mit von Dir gelieferter Grundierung zur Not). Solche Betriebe gibt es.(Wir zum Beispiel, nur sind wir wohl zu weit weg,(NRW)).

5.Ich hab letzte Woche eine Karosse von einem Toyota gestrahlt. Mit unserer Spezialmischung. Leider weis ich nicht ob es ein Landcruiser war, ist aber ein Gländewagen. Die stand bis zur abholung ohne Grundierung in unserer Vorhalle mit direktem Zugang zum Vorplatz.Das Tor ist den ganzen Tag offen. Es war nach 5 Tagen noch kein Rost zu sehen. Beim Strahlen mit Sand hätten wir nach 5 Minuten in der Haupthalle schon den ersten Flugrost gesehen.

Gruß
Gerhart

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin,

weiss ja nicht genau wie das Diff im Toyo so aufgebaut ist. Aber so einfach kann man das nicht herausnehmen. Hier mal ein Link, unbedingt vorher schlau machen sonst gehts in die Hose:

http://forum.opel4x4.de/phpBB/viewtopic.php?t=5758

In diesem Beitrag steht ziemlich weit unten was vom vorspannen des Diff-Gehäuses. Kann ich dir jetzt auch nicht sooo genau sagen, würde Dir aber raten das vorab mit nem Toyo-Fachmann zu klären.

Zum Punkt verzetteln und Kommentare suchen möchte ich nochmal an die Einrichtung eines Forums erinnern. Da wäre es möglich alle Tipps sauber nach Baugruppen zu ordnen. Wenn Du noch mal 100 Tage weiterrechnest kanns Du Dir ja vorstellen wieviele Kommentare es insgesamt geben wird. Wäre schade wenn wertvolle Tipps durchrutschen.

Gruß,

eumel

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Schließe mich Eumels letztem Tip an. Gib uns das Forum!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Forum oder Fortschritt bei der Restauration. ;-)

mal im ernst, wenn ich jetzt noch ein forum aufsetze platzt mir der schädel. das kommt wenn die karre fertig ist und wir alle von der RIESEN Party wieder nüchtern sind. ;-) bis dahin weiss ich auch, wie ichs aufsetzen und strukturieren muss....



nicht böse sein.

du auch nicht, gerharT, dass ich deinen namen falsch geschrieben hab!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hi Tsu,
ich habe letztens mal im Offroad-forum ein paar Tipps zum Trockeneisstrahlen gefunden, Fazit: Nix zum Selbermachen, die Kiste braucht 11 Kubikmeter Luft / Minute bei 15 bar, kostet mindestens 5000 Euro und der (empfohlene) Schraubenkompressor noch mal locker den gleichen Preis. Dann natürlich noch Trockeneis (evtl. sogar dafür noch eine eigene Maschine, im Eisfach des Kühlschranks dürfte es Probleme geben, auf -70 Grad zu kommen) ;-)
Außerdem nicht zu unterschätzen: 120 Dezibel Krach beim Strahlen....

http://offroad-forum.de/viewtopic.php?t=13710&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=trockeneis

Grüße aus Teneriffa

Michael

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Kann man sich nicht ein paar Bretter in einem Forum mieten oder so?

Also den Admin von nem bestehenden Forum fragen, ob man da einen eigenen Bereich eingerichtet bekommt?

Das spart die ganze Softwareeinrichterei und das Board könnte vom Bekanntheitsgrad des Experiment auch profitieren. Quasi eine Art "Gastauftritt".

Outsourcing ist doch in =)

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

Die Karosserie soll sich beim strahlen verziehen??? vielleicht bei sonem modernen französichen dünnblech auto aber doch nicht bei dem alten landcruiser!!!!!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Leider doch, Cpt'n, wenn der Strahler sonst nur Brückengeländer macht, kann das durchaus passieren. Plötzlich machts Plopp und du hast ne wunderschöne Beule im Blech. Große Flächen sind da extrem gefährdet.

Gruß Steffen

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo.

@tsuppari
War nicht bös gemeint, ich bin da etwas eigen, weil diese Schreibweise recht selten ist.

Ich stimme Steffen zu. Wenn Du die Karosse von einem Grobschlosser strahlen läßt, bekommst Du Wellblech zurück.
Wir sind 3 Leute bei uns die Strahlen können. Ohne mich selbst loben zu wollen, läßt die empfindlichen Teile mein Chef nur mich strahlen, oder macht es selbst. Z.B. letzte Woche einen Citroen aus den 30´er Jahren.

@Michael
Die Luftmenge beim Trockeneisstrahlen 10cbm. Der Druck bis 16 bar. Kosten für das Strahlgerät: Neu nicht unter 12000,-€ Unser mobiler Schraubenkompressor hat gebbraucht 22000,-€ gekostet. Trockeneis selbst machen rentiert sich nur wenn Du jeden Tag ca. 500Kg verbrauchst. Wir kaufen das Zeug lieber fertig für ,ich Glaube 70 Cent das Kilo. Und wie gesagt, für die Lackentfernung nicht geeignet.
Bisher hat uns noch kein Hersteller der Geräte beweisen können das man damit Lack enfernen kann.

Gruß
Gerhart

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

"Citroen" da haben wir ja besagte französische dünnbleche! :-)
mh ok also wenn die profi strahler so powergeräte haben und nicht mit umgehen können kann ichs vielleicht glauben! aber ich habe als ich zum ersten mal sandgestrahlt habe meine Tür gestrahlt und hatte von nix ne ahnung und einfach draufgehalten solange bis alles blank war. da war nix verzogen. war wohl nicht soviel power dahinter.
aber wenn ich was zum profi gebe und der mir das als wellblech zurückgibt. dannist dass eindeutig sein fehler, für den er dann aufkommen muss! fazit neues Teil! auch eine möglichkeit an ersatzteile zu kommen.

@Gerhart: deshalb darf bei euch wohl auch nicht jeder alles strahlen, weil der Betrieb für so einen schaden sonst aufkommen muss!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin,

bezüglich eines Forums habe ich da einen Tipp: Sowas kann man kostenlos bei Stufentreff.de einrichten. Könnte dan wohl Landcruiser-Experiment@Stufentreff.de oder so heißen. Stufentreff.de hat ein Kumpel von mir vor Jahren programiert, als er Abi gemacht hat. Da war der Begriff Web2.0 noch lange nicht erfunden ;-) Einfach mal hinsurfen...

Beste Grüße

Sailor

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,

http://www.proboards.com/index.html

Da kannst du in 2-10 Minuten ein Forum an den Start bringen. Ganz ohne Streß.
Ein paar Unterrubriken festlegen und ab gehts.

Gruß,
Y

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

@Gerhart: Trockeneisstrahlen eignet sich NICHT zum entlacken? Dachte ich bis vor 2 Wochen auch, dann wurde ich bei einer Vorführung der Fa. Kärcher vom Gegenteil überzeugt. Es wurde eindeutig eine Vespa-Karosse entlackt. Mit einem perfekten Ergebniss.
Grüße
Thomas

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin,

kostenlose Foren gibt es auch unter

www.onetwomax.de

;)

eumel

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Die Geister, die ich rief...

ihr lasst ja nicht locker! gebt mir mit dem thema forum noch ein weilchen. da sitzt der perfektionist zu tief in mir und für das was ich machen wollen würde reichen die foren nicht, die es gibt... alles andere würde nur der weiteren verzettelei vorschub geben. im moment hab ich genug damit zu tun, überhaupt voran zu kommen. und die tolle suche funktioniert aus irgendwelchen gründen auch schon nicht mehr....

naja. so wird einem zumindest nicht langweilig.

was das thema sandstrahlen angeht haben diese und alte diskussionen, denke ich zu einem guten ergebnis geführt. die strahlerei bei mir nebenan führt definitiv auch arbeiten an karosserien und nicht nur an brückengeländern durch. werde da mal die probe machen.

liebe grüße

tsuppari

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Noch ein Forum?

Davon gibt es schon mehr als genug für die Bereiche 4x4, Kfz und Reparaturen!

Noch eins mehr bedeutet noch mehr Verzettelung und Aufsplittung. Für Landcruiser gibts nur ein Forum in dem die Fachkompetenz durch die Teilnehmer vertreten ist und das findet man bei www.buschtaxi.de. Dort gibt es bereits sehr viel Informationen besonders zur Baureihe J4 und es wäre kontraproduktiv für eine Restauration eines BJ42 ein eigenes Forum zu eröffnen, wo die gesamte Infrastruktur, die Fachleute und das Publikum bereits vorhanden ist.

Solche Forderungen passen in einen Karnickelzüchterverein aber nicht zur Restauration eines J4.

Grüsse

Uwe

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