Montag, 3. Januar 2011

Tag 231: Die Neue

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So, Ihr Lieben Leute!

Zu allererst einmal ein gutes Neues! Hoffe, Ihr seid alle gut rübergekommen und könnt das neue Jahr jetzt entspannt angehen.

Hier normalisieren sich die Dinge so langsam wieder. Den üblichen Weihnachts-Amok haben wir dieses Jahr mit nur 1.000 Autobahn- und Landstraßenkilometern hinter uns gebracht. Ab Dienstag muss ich wieder arbeiten. Mal schaun, was das neue Jahr so bringt. Genug zu tun gibt's auf jeden Fall.

Und damit sind wir dann auch schon beim eigentlichen Thema:

"Genug zu tun"

Denn wie wir alle wissen, steht der Umzug so langsam bevor.

Aber Ihr wollt ja sicherlich erst einmal alle wissen, wo es überhaupt hingeht und was "die Neue" wohl für eine ist...

Also möchte ich Euch sie - die neue Location - heute endlich vorstellen.


Dazu geht es erstmal – und das ist gleich der leichte Nachgeschmack der neuen Location – ins Auto.

Bei allen vorherigen Locations hatte ich einen Fußmarsch von maximal zehn Minuten. So konnte ich halt locker mal abends rüberschlendern, oder sogar in zweidrei Minuten mit dem Fahrrad rüberbrezeln.

Das ist nun anders.

Nun geht es halt erstmal ins Auto.

Ausm Viertel raus.
Auf die Autobahn.
Von der Autobahn runter.
Ein ganzes Stück über eine Hauptverkehrsstraße.
Und dann noch rund anderthalb Kilometer die Chaussee lang.
Ein Tor aufschließen.
Über einen großen Parkplatz fahren.
Das nächste Tor aufschließen.
Parken.
Einen Bauzaun aufschließen.




Und dann sind es nur noch zwanzig Meter...




...bis zu dem Anblick, der für die rund 13-20 Minuten Fahrt hierhin erstmal entschädigt.

Ein großes robustes Stahltor.

Leute. Wir sind erstmal angekommen!

Hier hinter verbrigt sich demnächst die neue Welt des Landcruiser-Experiments.

Kostenpunkt: Fast ein drittel von dem, was ich das letzte dreiviertel Jahr für "Atelier" und Containerfläche bezahlt habe!!! Aber immer noch mehr als das doppelte, was ich damals für die erste Garage gezahlt hatte.

Egal.

Wolln wir doch mal sehen, was sich hinter den rund 2,5*3,5 Metern Torfläche befindet.




Also auf das Ding und erstmal behelfsmäßig blockieren. (Später werde ich noch merken, dass man das Tor immer ordentlich fixieren muss, weil der Wind mit dem Ding doch auch eine ordentliche Angriffsfläche findet....)




Herzlich willkommen in unserem neuen zu Hause!

Herzlich willkommen in ca. 12x3,80 Metern Bodenfläche.

Links Wellblech, rechts Mauwerwerk.




Im hinteren Teil ist die Mauer zur Hälfte Mauerwerk und zur Hälfte Stahlblech.




Die akzeptable Grundfläche wird ergänzt durch eine mehr als akzeptable Hochlagerungsfläche.

Und zwar sowohl auf der einen Seite der Halle, hier Blick nach oben hinten:




Als auch auf der anderen Seite und seitlich.




Hier ein Blick von der Empore von oben hinten nach vorne unten.





Und jetzt nochmal von hinten unten nach vorne.




Das Ganze wird Lagerflächemmäßig weiter ergänzt von zahlreichen Regalllagerflächen.







Strom gibt es hier für alle Gemütslagen.

Aber leider kein fließendes Wasser.




Einer der Vormieter hatte scheinbar auch mehr Zeit für's Aufräumen, als für's Schrauben aufgewandt...




Licht gibt es auch – aber ich werde meine ganzen Neonröhren auch noch verbauen. Ich liebe es einfach, wenn es beim Arbeiten richtig ordentlich hell ist.




Alles in Allem eine runde Location. Klar wäre mehr Platz noch schöner gewesen und die Entfernung könnte ein bisschen kürzer sein.

Hauptsache, das Zeug ist ersmal so unter, dass es einen nicht arm macht, wenn man zu nix kommt, und Platz ist genug, um hier doch auch einigermaßen vernünftig zu arbeiten.

Vor allem wird wohl alles reinpassen, sodass wir dann endlich die Fahrgestellteile alle im Zugriff haben und das Ding dann endlich rollfertig montieren können.

Bevor wir damit aber loslegen können, heißt es erstmal UMZIEHEN.

Und bevor ich den ganzen Schrott hier rüber hole, muss ich hier erstmal noch ein paar Vorbereitungen treffen.

Fegen, Spinnweben runter...




Bodenschäden zubetonieren...




Und Entrümpeln.

Bei letzterem ist mir neben zig Zirkus-, Theater-, Flohmarkt- und Weihnachtsbaummarktschildern das nachfolgend abgebildete Puppentheaterschild in die Hände gefallen.

Und ich komme irgendwie nicht umhin, den Titel als gewisse Anspielung auf das zu verstehen, was ich hier seit nun mehr als fünfeinhalb Jahren (!!!!!!!) treibe.

Allerdings kann ich mich auch nicht dazu hinreißen, das Schild mit den anderen zu entsorgen.

Es macht sich einfach zu schön als Wandekoration hier in der Werkstatt.

...und als permanente Mahnung.




Aber zurück zu den Umzugsvorbereitungen.

Wellblächwände habe ich in den letzten jahren zu schätzen gelernt. Vor allem im Winter.

Um der erfahrenen und anstehenden klirrenden Kälte langfristig entgegen zu wirken, hab ich mir nicht nur bei meinem alten Vermieter noch eine Heizkanone gekauft, sondern werde hier auch baulich aktiv.




Mein neuer Vermieter hat noch ein paar Säcke Isolierwolle und jede Menge Spanplatten rumliegen, die er mir für die anstehende "Operation Thermo" zur Verfügung stellt.




Und so vergeht der Nachmittag mit Platten rüberschaffen, ausmessen, zurechtschneiden...




die Innenfassade mit Glaswolle stopfen...




...und die zugeschnittenen Platten vorschrauben.

Hier und da muss dazu noch ein Balken fixiert, ersetzt oder zurechtgedreht werden. Dort müssen noch Löcher in der Wellblechwand abgedichtet werden.

Also in etwa das, was wir hier schon gefühlte hunderte Male getan haben.




Nicht ganz die Hälfte ist zum Abend hin geschafft.

Und dennoch.

Ein gutes Gefühl, dass es jetzt endlich wieder los geht.




Wäre da nicht noch dieser vermaledeite Umzug – und das zu erwartende Einrichtungsinferno.

Aber was muss, dass muss!

Einen super Start in die erste Arbeitswoche des Jahres wünscht

Tsuppari


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14 Kommentare / Ratschläge

Anonymous kalli hat gesagt...

Herzlichen Glückwunsch zur Location, viel Erfolg und ein frohes neues Jahr nach Berlin.

Viele Grüße aus dem Ruhrgebiet,

Kalli

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Moin!
Um es noch wärmer zu haben, solltest du ansich zwischen Dämmwolle und Holzplatten eine Folie winddicht verkleben. Da aber die Holzplatten wohl schon dran sind, könntest du die zumindest untereinander und mit Decke und Boden verkleben. Dann zieht es entschieden weniger;-)
Gruß Stefan

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Blogger TheBundy hat gesagt...

Willkommen zurück am Projekt (zumindest fast)!! ;-)

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Anonymous Adrian hat gesagt...

Auch von mir alles Gute für 2011!
Kasperle im Zauberland ist wirklich allerliebst! Das muss auf jeden Fall an die Wand.
Die Lokation sieht wirklich gut aus. Bin gespannt, wie du sie funktional einrichtest....
"Das Raumausstatter-Experiment - ein Werkzeugboard macht noch keine Werkstatt"... die neue Erfolgsserie im Vorabendprogramm :-)

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Frohes Neues und viel Glück und
Gesundheit im neuen Jahr Dir und deiner Family!

Hast du schon eine Idee, wo du deine
Lackierarbeiten machen willst ( im hinteren Teil der Halle eine Kabine aus deinen
Kanthölzern? ) oder allgemein wie hast du dir räumlich vorgestellt deine ca. 12 m auf ca. 4 m so 3D CAD mäßig einzurichten eine Skizze wäre nicht schlecht.

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Blogger nuckelmuckel hat gesagt...

Heyho, frohes Neues!

melde mich auch wieder aktiv zum Dienst.. Examen ist durch! und Lino ist auch schon 11 Monate.

Sag Bescheid, wann der Umzug sein soll.. vielleicht schaffe ich es wieder zu helfen...

bleib tapfer

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Anonymous Anonym hat gesagt...

gutes neues und noch besseren Start in der neuen Location.

Sieht doch erst mal viel versprechend aus. Hast du vorher im Amt gefragt ob dort demnächst eine Strasse oder ein Einkaufszentrum geplant ist ... :-)

Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut klappt.

schönen Gruss aus bielefeld

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Anonymous Anonym hat gesagt...

hallo kasperle ;-)

frohes, motiviertes und vor allem ein gesundes jahr 2011.

lg
heiko

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Kasperle im Zauberland... :D:D:D

geht doch nichts über ne gewisse Selbstironie und Gelassenheit ;)

du machst das schon!
meine halle ist auch 16km weg - mit dem mofa jedesmal 35 minuten bei derzeit -2°. naja, gibt schlimmeres.

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Anonymous David hat gesagt...

Sieht doch super aus! Ich freu mich auf zahlreiche neue Abenteuer.

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Anonymous Anonym hat gesagt...

juchai es geht weiter.....frohes neues ;-)
wie oben schon geschriebn steht, würde ich dir auch da zu raten noch Folie zwischen Dämwolle und Spanplatten machen, zum ersten: es zieht nicht so sehr und zum zweiten: dir "faulen" die Spanplatten nicht so schnell weg, weil sich Kondenswasser dazwischen bilden wird,
genung gemotzt :-D viel spass in der neuen Halle.
gruß Marcus

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Blogger Tsuppari hat gesagt...

Hey, Ihr seid ja alle wieder da!

Da freu ich mich aber!

Das mit der Folie leutet definitiv ein. Schade, dass es dafür schon zu spät ist.... Aber bis die Spanplatten durchgegammelt sind steht bestimmt schon der nächste Umzug an... ;-) Für's nächste Mal weiss ich dann bescheid. ;-)

bzgl. Lackierarbeiten werde ich wohl auf die Lackierhalle beim Ex-Nachbarn ausweichen. Denke, ich kriege das hier alles nicht so staubfrei, um nachher die Karosserieteile ohne Staubeinlagerungen zu lackieren. Mal sehen, vielleicht lagere ich auch ein paar der Karosseriearbeiten aus.... (oder ist das gepfuscht?).

So, und jetzt weiterarbeiten!

Grüße

Tsu.

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Anonymous pinguin_freund hat gesagt...

hallo tsu,

auch von mir haste wieder neidvolle blicke, ich schraube nachwievor auf 4x6 meter.... *seufz*

kriegste hin, bin mal gesapannt auf das montagsupdat, immerhin liegt da nen langes wochenende dazwischen. vertrödel aber nicht unnötig viel zeit mit deinem ordnugswahn, pack endlich wieder die karre an :)

lg pingu

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Anonymous Anonym hat gesagt...

...uuups - wo ist den mein Beitrag von gestern hin.
Freue mich für Dich und für mich. Meine Garage hat die gleichen Abmessungen und mal schauen wie Du einiges lösen wirst´. Ich habe meine Hebebühne wieder verkauft, da ich festgestellt habe das so ein Ding verdammt breit ist für 4m Breite ;-)
Grüße
Thomas

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