Mittwoch, 22. Februar 2012

Tag 259: Neues "Familienmitglied"

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Jetzt aber schnell.

Übermorgen ist Umzug. Die ganze Nacht habe ich diverse Regale und Schränke in Hauswirtschaftsraum, Kinderzimmern und in der Kleiderkammer (begehbarer Kleiderschrank wäre übertrieben) montiert.

Eigentlich müsste ich jetzt gleich an der Küche weiterarbeiten, aber dazu muss ich erst noch zum Baumarkt, die Arbeitsplatten besorgen. Aber das schaffe ich wenn erst heute abend.

Vorher aber nochmal schnell einen Blick in die Garage werfen. Da hatten wir ja mit dem Dämmen angefangen, bis Ihr mich hingewiesen habt, dass das ohne Dampfsperre keinen Sinn macht, da mir die Garage sonst unter den Füßen weggammeln würde.

Dampssperrenfolie habe ich besorgt.




Und JüLa ist zu Besuch, um mich mit erforderlichen Tipps vor Ort auszustatten, und mir bei der ersten richtig abgedämmten Wand zur Hand zu gehen.

Damit die Dämmung nicht großflächig auf der Garagenwand aufliegt, empfiehlt mir Jüla, diagonale “Streben” einzuziehen.




Da kommt mir die dicke Pappe, in der der Herd eingepackt war, gerade Recht. Die ist quasi nochmal “innenbelüftet”.




Links seht Ihr übrigens den Sicherrungskasten aus Werkstatt Nr. 2. Die einen oder anderen werden sich an den Sicherrungskasten (im Bild links) erinnern. Der ist noch der aus Folge 20 (Und es ward Licht> und findet hier seine neue Bestimmung.




Allerdings ergänzt um:


D R E H S T R O M ! ! !
.




Über die Pappstreben wird anschließend die Dämmwolle gepackt und mit dem Tacker grob fixiert.




Dann gilt es, die Wandverkleidung zuzusägen.




Und dafür….

Zieht heute ein neues „Familienmitglied“ im Landcruiser Experiment ein.

Nachdem die Stichsäge uns in den letzten Jahr so treue Dienste geleistet hat, beim Bauen:

- einer Sandstrahlkabine
- einer Lackierraumtür
- der letzten Küche
- dem Lackierzelt
- diverser Halterungen und Hilfsmitteln
- der ersten Platten für die Garagendämmung

bekommt sie heute rückwirkend eine große Schwester:

Eine Hand-Tauch-Kreis-Säge (nebst Führungsschiene)

Nie in der Hand gehabt, so ein Tiel, und noch nie in Aktion gesehen.

Was für ein Glück, dass JüLa heute da ist, um mir eine kurze Einweisung in dieses doch schon enormen Respekt einflößende Teil zu verpassen.




Leute!

Wie Butter!!!

Eingezeichnet. Schiene angelegt. RRRRRRRRRSSRSRSRSRRSR. Und zack! an die Wand mit der Platte.

Das geht ja ratzefatze!




Jetzt die Dampfsperrenfolie drüber. Im Vergleich zum Sägen ein ganz schönes Gehampel und umständliches Unterfangen.

Hab zum Verkleben so ein dünnes, teeriges doppelseitiges Klebeband verwendet, das wegen des noch an der Platte und überhaupt in der Garage zu Unmengen vorrätig zu sein scheinden Sägemehl nicht überall ganz so richtig klebt. Und dann noch die Hantiererei mit dem riesen Stück Folie.

Aber irgendwie und mit JüLas helfenden Händen klappt es dann doch.



Der Rigips kommt dann später drauf.

Jetzt erstmal los, um Dinge zu organisieren wie:

- Möbelwagen für den Umzug
- Arbeitsplatten für die Küche
- letzte Kleinteile für Küche und sonstige Möbelmontage
- Kaffee

Und dann morgen Endspurt, damit die Küche soweit steht, dass wir übermorgen einziehen können.

Au weia. Das wird knapp…

In diesem Sinne bitte Vollgas!

Tsuppari
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6 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Kalli hat gesagt...

Das wird die erste Garage mit Blower-(Garage)Door-Test, Respekt!

Und am Ende aller Kreissägen-Arbeitstage bitte ein 10-Finger-Foto anhängen ;-)

Weiterhin viel Erfolg!

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Doofe Frage, aber gehört die Dampfsperre nicht unter die Holzplatte?

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Anonymous Anonym hat gesagt...

hallo peer,

da hat der vorposter recht..... erst dampfbremse und dann verkleidung.

wichtig dabei ist eine luftdichte verklebung siehe blower test), gibt extra klebeband dafür.

durch die folie sollte dann natürlich auch nicht mit 1000 rigipsschrauben durchgeschraubt werden....

zum thema säge bin ja etwas enttäuscht......bei dir als werkzeugfetischist hätte ich festo erwartet......;-)

lg
heiko

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Anonymous Anonym hat gesagt...

Hallo allerseits,

seit Beginn des Projektes wurden doch nur Makita Geräte gekauft,
deshalb wollte Tsu der Firma bestimmt Treu bleiben.
Festool Tauchsäge ist um einiges teurer, und ob sie auch besser ist wage ich zu bezweifeln.

mfg Markus

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Anonymous Anonym hat gesagt...

...bitte diesmal nicht nachmachen...

Hinterlüftete Dämmwolle ist schon mal eine gute Idee. Ob die Pappe dazu wirklich geeignet ist, bezweifle ich aber (Thema Feuchtigkeit, Schimmel, Insekten). Die Struktur der gezeigten Aussenwand reicht da schon völlig. Dampfbremse kommt dann nach der Dämmwolle, Stösse werden mit Dichtband luftdicht verklebt. Und dann halt die Spanplatte draufschauben, naturgemäss durchgezogene Schrauben in die Unterkonstruktion sind ausdrüchlich erwünscht. Die Rigips-Schicht würde ich mir in einer Garage glatt sparen, wenn die Platten (dank der neuen Säge) sauber zusammenpassen. Wenn Rigips, dann unbedingt andere Stösse setzen als bei den Spanplatten, sonst reisst eine Spachtelschicht unweigerlich.

Da wir uns allerdings im 'Historienmodus' befinden, kommen die Anmerkungen eh zu spät.

Weiterhin viel Erfolg!

Ein langjähriger Leser, der nach Studium dieses Blogs von der Idee einer Fahrzeugrestaurierung abgekommen ist und gleich ein Haus im Berliner Umland gebaut hat...

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Anonymous Anonym hat gesagt...

das mit dem Karton ist keine gute Idee der wird dir durch die Feuchtigkeit vergammeln über die Jahre

Aufbau einer Wand Dämmwolle - Dampfsperre - Rigips oder Holzplatte

lass die Rigipsplatten weg und nimm OSB platten oder Sperrholz kann man auch weiß lackieren und es macht nix wenn mal was dagegen knallt bei rigips hat man da gleich hässliche Dellen und Dreck der runterbröselt

und regale und diverse sachen lassen sich im holz auch besser befestigen

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