Montag, 24. Oktober 2005

Tag 27, Frage 2:

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Kann ich die verrostete Blende noch retten? Wie?

Sanstrahlen tut man dermassen angegriffene Bleche doch sicher nicht mehr, oder?



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22 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hi,

wenn das Blech noch nicht ganz durch ist, schruppe es mit einem sogennanten "Negerkeks" ab, das ist eine Scheibe für die Flex aus einem harten, porösen Material, mit dem man u.a. Rost entfernen kann.

Aber vorsicht, nicht zu viel schruppen ;-)


Gruß,
Richard

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Halli hallo...Also bei solchen Blechen hilft nur Fächerscheibe oder neu biegen :-) Ich verfolge das nun schon seit geraumer Zeit hier...interessant interessant, waren bestimmt mal nachbarn...hab in berlin 4 Jahre gewohnt...kann dir aber jetzt von ulm aus bestimmt einiges tips geben...hab das selbe schon mit meinem Mazda durch :-)
Gruss, Micha

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,

das Blech sieht doch garnicht so schlecht aus. Neu biegen !?? Nee! Das Blech scheint ja geprägt zu sein. Das heist es hat nicht einfach eine glatte Fläche. Das scheint mir zu kompliziert. Sandstrahlen, ist so ne Sache. Wenn das einer macht der keine Ahnung hat und sonst nur irgendwelche Stahlträger strahlt, bleibt von dem Blech nicht viel übrig. Ich denke, die beste Lösung ist ein Drahtbürstenaufsatz für die Flex, und dann gib Ihm.

Gruß TOSH

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

also mal ehrlich: das wird bei weitem nicht das schlimmste sein, was du vorfinden wirst.
aber: 1. der tip mit dem Negerkeks ist gut.
2. umhör dich mal nach rostumwandlern
3. rostspezifische fragen sind gut hier zu klären:
http://f23.parsimony.net/forum46030/index.htm

schreibt grüssend der bü

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Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

Wie schon gesagt ist das sicher erst der Anfang! Ausserdem ists nur ein Deckel da ist das mit dem rost eigentlich peanuts.die echt gemeinen rostecken sind die wo bleche aufeinander gehftet sind.
oder stoßkanten zusammentreffen.
Beliebte Ecken sind hinten die radkästen vorne der fusraum wo die Falz von oben herunter kommt ( dort ist auch einer der Schrauben, die die Karosse am Rahmen anschrauben, d,h, wichtig!!)
zurück zu dem Deckel der (wie schoin richtig vermuteten) Tankentlüftung.
Ich würd das dicng so gut es geht entrosten (durchaus auch sandstrahlen. dann die entstandenen "Löcher mit blechen zuschweißen und wieder anschrauben. Es ist "nur" ein Deckel er soll also "nur den Hoohlraum dahinter abdecken. Zur not kannste dir den aus Fiberglass nachbauen. (Model aus styropor feilen/schnitzen Trennschicht auftragen und Glasfasermatten auflegen und mit Kunstharz tränken. genauere Anleitung findest du sicher im netz bei modellbauern)

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,
bin ja auch kein Freund von der Sandstrahlerei (Gründe wurden ja schon genannt (auch von mir siehe frühere Beiträge).
Wenn man mechanisch (abschleifen) entrosten kann,sollte man diese Methode bevorzugen.
Allerdings den Hohlraum musst du wohl strahlen, führt kein Weg vorbei,
dann wie schon oft erwähnt:
Absolur wichtig bei aller Entrostrei, es muss jeder, aber wirklich jeder klitzekleine Rostpickel weg,sonst rostet es wieder.
Hohlraum dann mit Bob-Rostversiegelung 2x schön dick einpinseln, Zink,Lack und dann Mike Sander.
Das Blech sieht nicht so aus,als ob es noch zuretten wäre.
Entweder schauen, ob du ein Gebrauchtteil bekommst oder neues Blech anfertigen. Die Verstärkungssicken sind in diesem kleinen Bauteil nicht so wichtig.
Stimme heute das erste Mal nicht mit Captain Blaubär überein (grins)
Fiberglas bitte,bitte nicht!!!!
Diese Restaurirungsmethode bitte den Amis überlassen.
So lo...
Joe Six...

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Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

:-) ok ok das mit dem fiberglass ist nur im notfall gemeint und für son deckel geht das in ordnung!

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Ok, die Verstärkungssicken scheinen in diesm Fall wohl nicht so wichtig zu sein. Aber ich dachte hier soll orginal restauriert werden. Ich rate davon ab die Abdeckung durch ein zurechtgebogenes Blech zu ersetzen. Es sei den es hätte hier jemand interesse daran einem Karosseriespenglerlehrgang. Also, entweder eine neue, eine gute gebrauchte Abdeckung oder die vorhandene wieder herrichten.

Gruß

TOSH

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo,
da dengeln Amateure solche Teile:
http://www.armourarchive.org/patterns/conical_sinric/

und dann soll das kleine gebogene Blech so schwer sein ;)

Na ja ein Neuteil (falls noch lieferbar),
wäre wahrscheinlich die beste Lösung.
Kann auch nicht die Welt kosten & ist dann schon grundiert.
So lo...
Joe Six....

P.S. Aber schön, dass hier mal ein bißchen dikutiert wird ;)

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Nachschlag;
es gab von Oldtimer-Markt ein Sonderheft Karosserie-Arbeiten (Sonderheft 19 /1997 /
Heft ist leider vergriffen /
mal bei Ebay schauen, ob es dort angeboten wird).
In diesem Heft wird das "Bleche biegen" gut beschrieben.
Selbstverständlich bekommmt der
Herr Restaurateur (falls gewünscht) von mir `ne Kopie.
So lo...
Joe Sixpack

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

hm, an diesem Heftchen, bzw einer Kopie hätte ich auch interesse

schreibt grüssend der Bü, der im Notfall, und nur in solchen auch schon mal mit fiberglass proscht.

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Hallo Micha, Tosh, Blaubär, JoeSix, Bü und Richard,

das ist ja echt eine klasse Diskussionsrunde hier.

Tosh, auf Deine Frage: Ja, ich will so weit es geht am Original entlangarbeiten und daher werde ich versuchen das Blech zu retten. Leider habe ich noch nicht entschieden, wie es prinzipiell mit dem Equipment weitergehen wird. Wenn ich jetzt anfange Teile zu entrosten oder zu strahlen muss ich sie auch gleich grundieren. thema hatten wir ja schon. möchte das alles wenn dann gleich vernünftig machen und werde mir daher wohl demnächst (anfang nächsten jahres) einen kompressor zulegen, um dann in einem Schwung die teile zu entrosten (ggfs das eine oder andere selber sandstrahlen) und dann gleich grundieren. von daher lege ich die Abdeckung erstmal bei seite. Genau betrachtet wird sie wohl noch genug hergeben, um sie nicht ersetzen zu müssen.

Die Leisten, an denen sie aufgeschraubt ware (photo irgenwo oben im text), sehen viel schlimmer aus. aber sowas kann man sich wohl zuschneiden (lassen), oder? Kennt Jemand von Euch diese "Knabber" Handwerkzeuge, mit denen man Blech zuschneidet. Taugen die was?

Lieben Gruß und viel spass weiter beim Diskutieren

Tsu.

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

simple antwort:
ja

Gruss vom Bü

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Dieser Deckel ist noch eine der angenehmen "Überraschungen".
An für sich noch durchaus zu retten.
Zum Glück gibbet Blech billig beim Eisenhandel und kostet nicht viel.
Die Restauration der Karosserie ist keine sehr teure Angelegenheit, aber die Technik...
Nur mal so als kleiner Hinweis, da Du ja so massiv Deinen Werkzeugbestand am aufrüsten bist.
Solltest mal sehen, mit welchen uralten Klammotten ich am werkeln bin. Da bin ich eher geizig.

Gruß an Peter, diesen alten Schlawiner...

wolli

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Achso:
und jetzt gib mal etwas "Gas", möchte schließlich das glückliche Ende des Experiments noch zu Lebzeiten sehen! :-)))

wolli

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Doppelposting von Wolli,
läuft das unter Inflation, hä ?

Aber natürlich haben Wollis Aussagen einen enormen Nähwert,
ich hab auch die Vermutung, dass ich mir das Ende der Restauration gemütlich im Altersheim betrachten kann ;)

Ach so Wolli,wo du schon da bist,
kennst du ein gutes AYGO- Forum ?
So lo...
Joe Six...

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Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Ja Mensch Wolli,

Du bist ja auch mal wieder da - und aktiv - und ungeduldig. Gut Ding will Weile haben. Muss mich schliesslich nebenbei noch ein wenig in die ganze Thematik einarbeiten, um dann demnächst mit fetten Resultaten zu glänzen...

Nee, mal im Ernst, muss auch immer schauen, wie ich mir das ganze einteile, dass ich voran komme und alles unter einen Hut bekomme. Es halten mich halt immer wieder mal organisatorische Themen auf, die einfach dazu gehören und in diesem Falle hier einfach zum Experiment gehören. Hier geht es ja um ein kleines bisschen mehr, als eine BJ Restauration.

Was das Werkzeug angeht gebe ich Dir prinzipiell Recht, aber im Gegensatz zu Dir fange ich bei Null an, muss mir erstmal einen Überblick verschaffen und mir alles Stück für Stück zulegen. Da ich (wie man vielleicht schon gemerkt hat) Freund von vernünftigem Werkzeug bin, lege ich mir immer gleich was ordentliches zu. Da hab ICH dann nämlich in der Rente noch was von. Und mit den Gedore-Schlüsseln werden noch meine Enkel schrauben.

Nichtsdestotrotz: Find's super, dass Du mal wieder reinschaust!

Gruß

Tsu.

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Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

YO! lasst die finger von billigem werkzteug! alt ist ok aber billiges zu kaufen ist rausgeschmissenes Geld! ausserdem manchmal eine echte verletzungsgefahr ich habe eine narbe am unterarm die das belegt. Radkreuz gebrochen
aber zurück zum Blech. wenn du es selber biegst solltest folgendes beachten:
1. die verstärkungs sicken dienen nicht dazu das auto zu halten, sondern ein vibrieren des blechs zu verhindern. wenn du die also wegläßt kreierst du dir womöglich einen nervigen brummkasten, so richtig mit resonanzraum und allem!
2. Das Metall das du verwendest sollte nicht mit dem original Toyo reagieren wenn du die aufeinander schraubst. (jeder der schonmal bei einem alten landrover die alubleche von den stahlträgern abgemacht hat, weiß wovon ich rede.)
3. sie erstmal zu ob der ganze bereich deines toyos überhaupt original zu trestaurieren ist. Bei meiner kiste war der ganze innenraumbereich so zerfressen, dass ich fast die ganze Bodenpartie ersetzt habe. Dadurch hat sich die ganze innenraumgeometri geändert, da ich hauptsächlich grade Bleche eingesetzt hab -> grade bleche und schweißkanten und keine gebogenen formen.
und die Frage ob fiberglaß oder nicht, ist, wie du siehst, eher philosophisch als technisch.
:-)
Yo und weil ich schonmal am schwafeln bin:
Tolle seite, tolle aktion und lass dir ruhig zeit damit. was soll ich sonst lesen wenn ich in Rente bin ! *lol*

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hallo Captain,
zu 1)
abolut richtig,nur bei diesem kleinen Teil vermute ich,dass keine Resonanzen auftreten,wenn sie weggelassen werden.
In dem von mir erwähnten Sonderheft ist auch beschrieben,wie man diese Sicken selber anfertigt.
(Kurz:
Blech größer als gebraucht zuschneiden, dan Sicken reindengeln und dann das Teil auf die richtige Größe schneiden).
zu 2)
Wenn normales Blech verwendet wird gibts keine Probleme, auch bei Stahl/Alu lässt sich eine Trennschicht,die Kontaktkorossion verhindert, aufbringen /z.B.Mike Sander dazwischen.
zu 3)
Eigentlich sind diese Art Autos dankbare Restaurationsobjekte/ leicht zu restaurieren, haben ja nicht wie z.B. selbstragende Autos Hohlräume noch & nöcher.
Originalrestauration mit kleinen Abstrichen ist schon möglich.Da brauchts kein Fiberglas (schmunzel)

So lo..
Joe Six...

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Anonymous Anonymous hat gesagt...

Nachschlag ;),
mittlerweile lassen sich auch feuerverzinkte Bleche gut verschweissen.
Es gab da einen Bericht drüber in einem Marktheft in diesem Jahr.
Hab`Tsu davon schon erzählt.
& das Beste an dieser Methode, es soll auch für Amateure relativ einfach sein.
So lo...
Joe Six...

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

nimm für solche Sachen Ovatrol
der Vorteil ist, das Du die Teile so einstreichen kannst, und da es die Unter-bzw. Rückseite ist, musst Du Dir keine Gedanken machen ob der Lack hält oder nicht, denn das ist bei Ovatrol so eine Sache...
Ich habe das alles schon durch und kann Dir sagen, wenn die Teile so tief eingerostet sind, musst Du entweder sandstrahlen oder wegschmeissen.
Oder Ovatrol.
Hab ich beste Erfahrungen mit gemacht.

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Anonymous xj6 hat gesagt...

Moin!

Also selbst sandstrahlen mit einem Kompressor kannst Du vergessen, da brauchst Du ein riesiges Teil und der Sand bleibt auf ewig in der Garage. Das mit dem selbst dengeln hört sich so schlau an, aber wenn man das dann selbst versucht merkt man, wie enorm schwierig das ist.Ich würde das Teil schlicht entrosten (Negerkeks ist prima) und mit Rostumwandler behandeln. Damit ist auch eine gute Basis für die Lackierung geschaffen. Wenn die Garage nicht extrem feucht ist, kannst Du auch erst ein paar Teile sammeln und dann lackieren. Das geht durchaus auch mit dem Pinsel oder der Sprühdose. Unterschätze nicht die Zeit und die Menge Lösemittel um eine Sprühpistole zu reinigen.
Übrigens habe ich für mein erstes Objekt 5 Jahre gebraucht und der zweite Wagen ist in 3 Jahren fertig geworden. In der Ruhe liegt die Kraft.

Grüße xj6

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