Montag, 23. Juni 2008

Tag 155, Frage 1:

<< rückwärts   Fragen-Schnellnavigation   vorwärts >>



Aber das führt mich schon auch wieder zu der Frage inwiefern man tatsächlich alles super neu machen muss, und ob man nicht auch alles super neu machen kann, ohne alles neu zu kaufen bzw. Kleinstteile für teuer Geld nachbearbeiten zu lassen.

Andererseits: Was mach ich mit Schrauben usw., die ich mit der Drahtbürste schon bearbeitet habe und demnächst verwende, um Teile zu verschrauben, die ich vorm Verschrauben schon lackiert hatte!?!?! Die brauchen doch auch einen Schutz vor Oberflächenkorrosion???

Mit dem Pinsel lackieren?
Wenn die gesamte Komponente verschraubt ist, nochmal über alles drüber duschen?

Wenn ich doch hier nur schon Klarheit über den richtigen Weg hätte und mir nicht ständig das Hirn zermartern müsste, wie ich letztendlich vorgehe...


_________________________________________________________



17 Kommentare / Ratschläge

Anonymous Anonymous hat gesagt...

Ahoi! Kannst Kleinteile und Schrauben auch selbst in Säure entrosten. Aber nicht zu lange drinnen lassen, anschliessend sehr gut mit Wasser abspülen und dann SOFORT behandeln!
Habe dann die Schrauben nach dem Säubern 1x mit Blumendraht umwickelt und in verdünnten Primer getaucht, so daß sie bis zum Montieren nicht wieder rosten. Nach dem Montieren mit Pinsel bearbeiten. Um das Gewinde nach der Montage zu schützen, bzw. den Rostbefall zu verzögern, benutze ich Wachs, Kettenspray, Kupferpaste, usw...

Pass mir aber mit der Säure auf! Und IMMER in geschlossenen Räumen den/die Behälter mit der Säure VERSCHLOSSEN halten, sonst rostet Dir wirklich ALLES wegen der Verdunstung der Säure weg!!!

Würde gerne Bilders hier einstellen, geht wohl aber nicht.
Wenn Du welche brauchst:
stefan-bj45@yahoo.de

Sonnige Grüße aus Portugal,

Stefan

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Moin,

Metal Ready von POR 15. Hinterläßt eine Zinkchromatschicht (oder sowas ähnliches). Dann wie oben beschrieben.
So ist das halt mit dem Galvanisieren: Mindermengenaufschlag und wenn du die Teile abholst fehlt noch was. Nach dem Motto "Schwund ist überall".
Zu den Steckachsen: Nur das Zentrum der Außenseite lackieren, der Sitz der Bremstrommel darf nicht lackiert werden, und auch die Auflage (dort wo die Löcher sind) würde ich nicht lackieren. Hier hilft eine dünne Schicht Kupferpaste vor Korrosion zu schützen.

Gruß Steffen

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

zu Stefan:
Mit Fett auf Gewinde ist das so eine Sache! dAs schützt zwar vor Korrosion aber verringert auf die Haftreibung und damit das Drehmoment das nötig ist um die Schrauben zu lösen! Fazit: Sie lösen sich dann leichter von selbst!!!!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Tsuppari hat gesagt...

die schrauben machen mich in der tat gerade echt wahnsinnig.

und das mit dem galvaniker war echt ein reinfall. hatte mich schon so drauf gefreut euch demnächst die geilen goldenen teile zu präsentieren. ;-(

@stefan: weisst du auch, welche säure man da verwendet? ich hab hier nen liter fedox-tankentroster von fertan stehen. soll ich es damit versuchen? und dann in POR 15 und/oder Primer?

nach dem was du stefan und du, steffen jetzt gesagt haben würde ich so vorgehen:

1. Mit Säure (oder Fedox?) entrosten und entfetten
2. am Blumendraht in Primer (oder POR 15?
3. Gewinde mit einem bisschen Kupferpaste beschmieren (nicht zu viel, um nicht in die von blaubär beschriebene problematik reinzulaufen)
4. reinschrauben
5. Köpfe mit Pinsel lackieren.

was meint Ihr?

Alternativ sollte ich vielleicht tatsächlich mal überlegen, ob ich die Dinger nicht selber galvanisieren soll, wie der kollege markus maurer vom ford A bzw. Kontstrukteur der Sandstrahlkabine.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Peer,

ich meinte zur Grundbehandlung Metal Ready von POR 15. Die Pinsellackierung dann mit Brantho Korrux wie gehabt. Fürs Gewinde, ich hatte das schon mal an anderer Stelle geschrieben, nimmst du Schraubensicherung mittelfest. Verhindert das Lösen der Schrauben und ist gleichzeitig Korrosionsschutz fürs Gewinde.

Gruß Steffen

PS: Wenn Du die Schrauben bald nach dem Zusammenbau lackierst kannst du dir die Vorbehandlung sparen bei Verwendung vob Brantho.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Hi Tsuppari,
toll die lauferei mit den kleinteilen :(
Ich habe aber mal ne frage an dich, muss dein Kleiner nun ohne Bettlaken schlafen, weil du die Laken oder Kissen in der Werkstatt brauchst :-)?
Nein nur ein scherz, ich verwende gern alte Bettwäsche oder sogar Handtücher. Die dinger sind spitze wenn man mal sich die Finger abwischen möchte. Werkstücke kann man damit dann auch gleich mal behandeln :)

Für Schraubengewinde verwende ich als Korrosionsschutz gern Kupferpaste "Quitschpaste" einmal damit Schraubverbindungen nicht so schnell festgammeln zum anderen wird das Risiko eine Schraube abzudrehen kleiner...

Viele Grüsse Kart, weiter so

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Zum Thema Säure:

http://www.schwalbennest.de/index.php?option=com_forum&Itemid=89&page=viewtopic&t=25397

Zum Thema Kleinteile: Bei den Schrauben mit denen die Diffs in die Achsen geschraubt werden würde ich z.B. erstmal nur entrosten. Dann zusammenbauen, überlackieren und gut. Den Tankentroster würde ich mir zum Tank entrosten aufsparen ;-)
Des weiteren: JEDES noch so kleine Fisselteil was eh kein Schwein je wieder sieht (z.B. Lüfterinnenleben) nur damit es schöner aussieht - nein. Erstens ist das ein Geländewagen und 2. kann man es auch übertreiben. Was noch gut ist ist noch gut. Optik ist nicht überall wichtig. Eben solche Kleinteile würde ich genau mit Fertan behandeln und fertig.

Gruß
Carsten

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

... scheisskleinkramgefutzel ...

Wat willste nu? Strahlen oder Säure? Mit Strahlen isses trocken und geht relativ schnell. Säure macht nur auf den ersten Blick weniger Arbeit, erfordert letztendlich aber auch viel Vor- und Folge- Arbeit und Geduld.

Strahl dat Zeuch, umwickels einmal mit nem feinen Draht, tauchs innen Fettlöser und dann ab innnen verdünnten Primer. Rest siehe oben... Ist auch ne verd....sch....Geduldsarbeit.

Dazu coole Mucke vom PC und nen Bölkstoff.
So einfach isses.

Ach ja.... es ist Salzsäure von der säuersten Art.... SPRUUUUDELBAD!!!! Obacht also!!!!

Aber wie gesagt, bin davon fast abgekommen, weil die "trockene" Art und genauso effektiv, aber schneller geht. Soll heissen ich lasse sprudeln, während ich strahle, zweigleisig also...

Käääpt´n Blaubär hat recht, stört das aber bei den Radmuttern der Schwiegermutter ???

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Käptn Blaubär hat nicht recht, eine Schraube wird nicht durch Reibung sondern durch Verspannung am Rausdrehen gehindert. Fett, Kupferpaste oder was auch immer macht da gar nichts.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Einspruch!

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

waaaaarum?

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

natürlich spielt die reibung eine Rolle!!!
M= F*(d2/2*(tan(phi) + rho)+ my*dk/2
wobei my die Reibung ist!
und M das Moment, das notwendig ist zum Drehen der Schraube.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous massa999 hat gesagt...

@cptblaubaer
Jep , is so, Reibung wichtig für Drehmoment, nur bei Dehnungs-Schrauben (zb.Zylinderkopf spielt die nicht so die Rolle da hier ja einige Nm drauf kommen)

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Nee, das zum Erreichen der gewünschten Vorspannung der Schraube nötige Drehmoment wird bei Verwendung von Schmiermitteln vermindert (und genau das beschreibt Blaubärs Formel), das hat aber keine Auswirkungen auf die Beständigkeit der Schraubverbindung.
Daher gibt es auch Tabellen, mit denen man das Drehmoment für eine trockene Verbindung auf das für eine "nasse" umrechnen kann.
Mach ich aber nie...
Also nochmal: durch Schmierung löst sich die Verbindung nicht eher, man reißt nur beim Anziehen eventuell die Schraube ab.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Tsuppari hat gesagt...

Ihr seid so unglaublich hammercool! s o langsam vervollständigt sich das bild.

stehe hier im job leider gerade enorm unter strom, daher nur dieses kurze feedback!

bis später!

tsu

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous Anonymous hat gesagt...

Zusätzliche Schmierung der Gewinde verändert die Reibungszahl erheblich und führt zu unbestimmten Anziehverhältnissen.

<$BlogCommentDateTime $>

 
Anonymous CptBlaubaer hat gesagt...

Die gleiche Formel ist auch für das Drehmoment richtig, das zum Loslösen nötig ist!!!
also ist eine geschmierte Verschraubung natürlich leichter zu lösen!!!
Wer's nicht glaubt , einfach mal im Dubbel nachschauen!

<$BlogCommentDateTime $>

 

Kommentar posten

<< Home

Zum Seitenanfang / Das Experiment jetzt weiterempfehlen!

Flattr this

___________________________